„Auf gute Freunde.“
Östliches Ruhrgebiet.
Manchmal sind es genau diese spontanen Aktionen, die bleiben.

Tom Micha und ich, Christine, sind heute unterwegs.
Auto voll bis unters Dach, Taschen ohne Ende – und schon beim Ausladen merkst du: Das hier ist kein normaler Termin.

Oben in der Küche verteilen wir alles auf die Etagen.
Und dann kommen die Gespräche.

Ehrlich. Direkt. Ohne Filter.

Einer erzählt, dass er den harten Weg gegangen ist. Entgiftung, Therapie, neun Monate durchgezogen. Sauber geblieben. Kämpft sich zurück. Und steht jetzt trotzdem ohne Wohnung da.

Der nächste ist 21.
Kein großes Drama, kein Film – einfach Mietschulden und raus.

So schnell geht das.

Und du merkst: Das sind keine „anderen“.
Das kann jedem passieren.

Und dann ist da noch Dirk.
Nach dem Sturz im Dezember, Gehirnblutung, seitdem nicht mehr aufgewacht. Jetzt wissen wir endlich, wo er liegt. Vielleicht bekommt er mehr mit, als man denkt.

Der Tag ist ruhig.
Kein großes Chaos, kein Lärm.

Aber das hier geht unter die Haut.

Danke für heute.

Wenn auch Du Lust hast, eine solche Aktion zu unterstützen oder sogar selbst zu planen und durchzuführen, melde Dich unterhttps://mein.bosc.de an.