Ende September verbreiten wir in „Onkelzhausen“, sprich Frankfurt, ein Licht der Hoffnung. Heute ziehen wir, Daniel und ich, Henning, zu zweit durch die Stadt und verteilen Gutes an Bedürftige.
Wir treffen uns pünktlich an der Konstablerwache, ausgerüstet mit kleinen, vorgepackten Lunchtüten, die Lebensmittel wie Eier, Schokobrötchen, Süßigkeiten sowie Toast und Käse beinhalten. Auf dem Weg durch die Einkaufsstraße bis zum Main und zurück versorgen wir ca. 20 Personen. Da wir nicht direkt als Verpflegungstrupp erkennbar sind, ernten wir zum Teil überraschte, aber auch immer dankbare Blicke. Einen Bedürftigen vermissen wir heute. Viele „Licht der Hoffnung“-Aktiven, die uns bereits in Frankfurt begleitet haben, werden sich vielleicht an ihn erinnern: Er hat um seinen Platz eine kleine Spielzeugwelt gebaut. Dieses Mal ist er in der Seitenstraße nicht anzutreffen.
Was mich besonders freut ist, dass ich nach einigen Aktionen hier in Frankfurt schon viele Bedürftige wiedererkenne. So wie beispielsweise einen älteren Mann, den ich schon mal versorgt habe. Unser Licht der Hoffnung endet bei einem Punk, den Daniel mit den Worten „Jetzt haben wir unsere Sachen dabei und nun bekommst du auch etwas von mir“ begrüßt.
Die heutige Aktion war „back to the roots“ – einfache, unkomplizierte Hilfe, ohne Bollerwagen und großer Auswahl. Und dennoch trafen wir auf riesige Dankbarkeit. Keiner fragte, warum wir dieses oder jenes nicht dabeihaben, ausnahmslos jeder freute sich über die Versorgung. Und das erfüllt wiederum mich mit großer Freude.
Wenn auch Du Lust hast, eine solche Aktion zu unterstützen oder sogar selbst zu planen und durchzuführen, melde Dich unter https://mein.bosc.de an.


