Unsere „Licht der Hoffnung“-Aktion im August in Gelsenkirchen startet wieder einmal am Hauptbahnhof, wo wir, Manu, Stevi, Kevin und ich, Henning, heute im Vergleich zu sonst erstaunlich viele Bedürftige versorgen können. Tee, Kaffee, Süßigkeiten, Fischkonserven und Obst wechseln hier die Besitzerinnen und Besitzer. Uns fällt auf, dass hier in der Malocher-Metropole erstaunlich viel Tee statt Kaffee getrunken wird.
Auf dem Weg durch die Innenstadt treffen wir erneut auf die uns bereits bekannte Omi, die sich wieder sehr herzlich mit Gesten für unsere Versorgung bedankt. Unterwegs zu einem Supermarkt und dem Musiktheater treffen wir ansonsten nur ganz vereinzelt auf Bedürftige, die wir natürlich ebenfalls versorgen, und deren Dankbarkeit mindestens genau so groß ist.
Am Supermarkt angekommen, treffen wir diesmal niemanden an, sodass wir direkt zum Musiktheater weiterziehen. Dort treffen wir u.a. auf Personen, die Stevi und ich zuvor über unser Vorhaben informiert hatten. Hier können wir einer kleinen Gruppe von vielleicht acht Menschen aushelfen und auch der kaputte Reißverschluss eines Rucksacks wird mit einer Tüte zum Transportieren erst einmal überbrückt. Stevi führt mit einem jungen Bedürftigen ein längeres Gespräch. Ich bekomme zwar nicht alles mit, aber trotzdem bemerke ich, dass gerade hier auch ein offenes Ohr die wertvollste Gabe ist.
Auf dem Rückweg versorgen wir am Bahnhof noch einmal 2-3 Personen. Ein Flaschensammler reagiert zunächst mit großer Irritation auf unser Angebot, freut sich dann aber umso mehr, dass wir im Namen der Onkelz Gutes tun. Unterwegs nach Hause kann ich beim Umsteigen in Düsseldorf noch ein paar der übrig gebliebenen frischen Lebensmittel an einige Notleidende verteilen.
Wenn auch Du Lust hast, eine solche Aktion zu unterstützen oder sogar selbst zu planen und durchzuführen, melde Dich unter https://mein.bosc.de an.


