„Es ist nicht grad berauschend, was ich hier seh“
Glaubt man den Berichten und Statistiken, dann ist Frankfurt die Stadt in Deutschland, in der mehr Menschen von Armut betroffen sind als irgendwo sonst. Dies belegt die sogenannte Armutsgefährdungsquote, die alle drei Jahre im „Monitoring zur sozialen Segregation und Benachteiligung“ des Jugend- und Sozialamts ermittelt wird. Dieser Wert lag bei der letzten Erhebung im Jahr 2023 bei 21 Prozent (zum Vergleich Berlin: 20 Prozent, Deutschland: 17 Prozent).
Grund genug für mich, Bernd, den betroffenen Menschen in Form einer Licht-der-HoffnungAktion unter die Arme zu greifen. Als Datum für die Aktion steht der Nikolaustag, 06.12.2025, im Veranstaltungskalender des B.O.S.C.
Mit zwölf Halbliter-Wasserflaschen, Müsliriegeln, Schokolade, Clementinen und Taschentüchern bepackt starte ich meine Runde an der Konstablerwache. Aufgrund des regnerischen Wetters treffe ich hier aber keine Menschen an. Am Eschenheimer Tor begegne ich dann gut 15 Personen, die ich versorge. Schnell sind die Vorräte dann auch schon aufgebraucht. So bleibt aber auch die Zeit, um mit einigen Bedürftigen ins Gespräch zu kommen und ihnen ein offenes Ohr für ihre Sorgen und Nöte zu geben.
Nach gut einer halben Stunde ist die Aktion auch schon wieder beendet und obwohl ich allein unterwegs war, konnte ich einigen Menschen etwas Gutes tun und die Aktion als vollen Erfolg abschließen.
Wenn auch Du Lust hast, eine solche Aktion zu unterstützen oder sogar selbst zu planen und durchzuführen, melde Dich unter https://mein.bosc.de an.


