„Das waren Worte der Freiheit auf den Zungen von Schlangen.“ – Heute, am Tag der Deutschen Einheit, ziehen wir erneut zu einer Licht der Hoffnung-Aktion in Hannover los.
Wir, das sind Netti, Wooju, Kevin, Dennis, Tobias, Volker und ich, JayBee.
Wir treffen uns im Parkhaus und packen erstmal unsere Bollerwagen. Heute sind wir nur mit zwei Bollerwagen unterwegs und da wir viele Gaben zum Verteilen dabeihaben müssen wir improvisieren. Nachdem wir uns versammelt haben lassen wir einen Teil der Waren im Auto um später die Bollerwagen noch einmal aufzustocken und ziehen frohen Mutes los.
Zuerst beziehen wir beim Bahnhof Stellung. Schnell werden wir erkannt und freudig begrüßt. Gerne nimmt man uns heute heiße Getränke ab. Natürlich wird auch das Essen nicht abgelehnt und jeder freut sich über die Hygienebeutel, die wir dabeihaben. Uns fällt auf, das heute weniger Bedürftige an dieser Stelle anzutreffen sind als sonst. Nachdem wir hier unsere Bedürftigen verköstigt haben und ein paar gute Gespräche führen konnten, gehen wir weiter Richtung Nordeingang. Dort treffen wir auf ein Pärchen sowie einen einzelnen Obdachlosen.
Nach einer kurzen Irrfahrt mit dem Fahrstuhl positionieren wir uns gegenüber einer Spielhalle, in der wir unser heißes Wasser auffüllen lassen können. Während ich auf Heißwasser-Mission bin sind auch die anderen fleißig und geben auch hier einiges raus. Bei dieser Gruppe ist der Fisch der Renner, also werden wir nächstes Mal mehr von der Sorte mitbringen.
Im Anschluss gehen wir durch den Bahnhof in Richtung Haupteingang und weiter in die Innenstadt. Dort finden wir unsere Punker auf der Parkbank, die heute ein paar mehr sind und schon auf uns schon gewartet haben. Mit den Worten „wir wussten schon, dass ihr kommt, und haben uns schon gefreut“ werden wir herzlich begrüßt. Hier führen wir hauptsächlich nette Gespräche. Tatsächlich wollen die Punker gar nicht so viel von uns haben und sind mit einem heißen Getränk und ein paar Süßigkeiten zufrieden.
Nachdem wir durch die Innenstadt gezogen sind, gehen wir erst einmal zurück zu den Autos und füllen ein paar Dinge auf. Nun geht es weiter in Richtung Stellwerk, um die dort befindlichen Bedürftigen zu versorgen. Schließlich wollen wir diese nicht vergessen. Auch hier treffen wir weniger Bedürftige als sonst an. Wir fragen uns, ob es mit dem Tag der Deutschen Einheit zusammenhängt und ob die Bedürftigen zu diesem Anlass von ihren Plätzen vertrieben wurden. Dennoch werden wir auch hier noch einiges los und sind am Ende fast leer, es sind nur noch ein paar Kleinigkeiten da, die wir dann wieder mit zu den Autos nehmen. Im Anschluss essen wir noch eine Kleinigkeit zusammen und wir verabschieden uns mit dem Gefühl, wieder etwas Gutes getan zu haben.
Wenn auch Du Lust hast, eine solche Aktion zu unterstützen oder sogar selbst zu planen und durchzuführen, melde Dich unter https://mein.bosc.de an.





