„Das Leben war nicht immer, nicht immer gut zu mir“ – Am 12. November 2025 findet in Duisburg erneut eine „Licht der Hoffnung“-Aktion statt. Bei schönstem Sonnenschein treffen wir uns am Hauptbahnhof. Für Ben, den Neffen von Chris, ist es immer eine große Freude, wenn er uns begleitet und uns tatkräftig unterstützen kann. Da sich der neue Szene-Treffpunkt inzwischen in der Stadt befindet, treffen wir nur wenige Bedürftige am Bahnhofsvorplatz an. Dennoch geht es direkt mit dem Verteilen unserer Gaben los.

Wir freuen uns darüber, dass wir von den Bedürftigen sofort wiedererkannt werden und sie sich, fast alle, mit Namen vorstellen. Darunter auch Anna. Sie erzählt mir, Sandra, ein wenig aus ihrem Leben. Sie hatte es nicht immer leicht. Umso dankbarer ist sie über das Gespräch und die Sachen, die wir überreichen können. Sandro hatten wir beim letzten Mal vermisst und freuen uns umso mehr, dass wir ihn heute antreffen. Endlich können wir ihm einen gefüllten Rucksack überreichen und dürfen seine große Freude auf einem Foto mit Ben direkt festhalten. Ebenfalls treffen wir auf einen Schausteller, der erst seit drei Wochen auf der Straße lebt. Er hat seinen Job verloren und wurde von seiner Mutter aus der Wohnung geworfen. Wir merken, dass er mit der Situation sichtlich überfordert ist. Wenigstens können wir mit unseren Gaben ein wenig Abhilfe verschaffen.

Am Ende unserer Aktion werden wir Zeuge eines Taschendiebstahls. Eine alte Dame ruft um Hilfe, weil ihr das Portemonnaie aus der Tasche gestohlen wurde. Zwar können wir die Diebin aufhalten, aber das Geld ist weg und es ist ein großer Polizeieinsatz ausgelöst worden. Hier sehen wir, wie schnell so etwas passieren kann. Zum Glück kam es zu keinem Personenschaden.

Wenn auch Du Lust hast, eine solche Aktion zu unterstützen oder sogar selbst zu planen und durchzuführen, melde Dich unter https://mein.bosc.de an.