„Lieber tausend Qualen leiden als einmal aufzugeben“ – das nehme ich, Henning, mir heute vor, wenn ich für den guten Zweck laufe. Im Rahmen des Projektes „B.O.S.C. rennt“ stellt der B.O.S.C. Spendengelder zur Verfügung, die an eine gemeinnützige Organisation gerichtet werden.
Heute, am 15. November 2025, habe ich Heimspiel in Neuss. Es findet der 52. Neusser Erftlauf statt. 1.071 Läuferinnen und Läufer sind gemeldet – 902 von ihnen werden das Ziel erreichen. Erinnerungen aus längst vergangenen Tagen werden in mir wach. Als Teenager durfte ich hier einst den hässlichsten Pokal mit nach Hause nehmen– als schnellster Jugendlicher. Heute, mit ein paar Jährchen mehr auf dem Buckel, nehme ich mir die anstehenden 15 km nicht in Eile vor – Hauptsache, ich erreiche das Ziel und erlaufe dabei eine ordentliche Spendensumme. Zugutekommen soll das Geld der Robert-Enke-Stiftung. Diese widmet sich der Aufklärungsarbeit über Depression. Dabei differenziert die Stiftung hinsichtlich ihrer Arbeit im Bereich „Leistungssport“ sowie der „Volkskrankheit Depression“. Gegründet wurde die Stiftung am 15. Januar 2010 vom DFB, der DFL e.V. und der Hannover 96 GmbH & Co. KG. Anlass war der Schienensuizid des damals 32-jährigen Profifußballers am 10. November 2009.
Meine 15 km schaffe ich in 1 Stunde, 20 Minuten und 36 Sekunden. Getriggert durch meine Jugendtage gebe ich anfangs zu viel Gas und schaffe die ersten zwei Kilometer in Bestzeit. Die Folge: Zwei Mal möchte ich mich am liebsten im Gebüsch übergeben, reiße mich jedoch zusammen, drossele mein Tempo etwas und kann erst einmal verschnaufen und mich während des Marschierens erholen. Denn mein Anspruch und meine Erwartung sind es, ins Ziel zu kommen, um „Kilometerkohle“ zu erlaufen. Gesagt, getan. Und somit habe ich dank der Unterstützung durch den B.O.S.C. 300 Euro für die RES erlaufen. Herzlichen Dank und gerne wieder.
Wenn auch Du Lust hast, eine solche Aktion zu unterstützen oder sogar selbst zu planen und durchzuführen, melde Dich unter https://mein.bosc.de an.




