„Freitag Nacht in Frankfurt, das ist wunderschön“ – Samstagvormittag mitunter nicht so, dafür aber gesellschaftlich umso wichtiger. So zum Beispiel an diesem Samstag in Frankfurt. Denn Chris, Kerstin, Manu, Dani, Patrick mit Jessi, Plaui, Stefan und ich, Bernd, mit meinem Sohn, treffen uns im Parkhaus Hauptwache, um eben nicht die Kneipen der Stadt unsicher zu machen, sondern um im Rahmen unseres Projekts „Licht der Hoffnung“ den Ärmsten dieser Stadt unter die Arme zu greifen.
Mit dabei haben wir heute Nahrungsmittel, Getränke, Hygieneartikel und Kleidung, die wir auf zwei Bollerwagen und eine kleine rollbare Kiste verteilen.
Bei kühlen Temperaturen und Nieselregen beginnen wir unsere Aktion an der Liebfrauenstraße und ziehen von dort direkt zur U-Bahnstation „Eschenheimer Tor“. Einige unserer Sachen bekommen wir an den Mann bzw. die Frau, aber dennoch wundern wir uns, dass wir an der U-Bahnstation keine Bedürftigen antreffen. Zurück geht es über die Hauptwache und die Konstablerwache, allerdings finden wir auch hier nur vereinzelt notleidende Menschen vor. Wir treffen einen Mann, den wir schon von einer vorherigen Aktion kennen. Dankbar nimmt er Essen und Getränke an, die Annahme eines Paares Schuhe verweigert er aber, obwohl er seine Füße nur mit Stoffband umwickelt hat.
Entlang der Zeil können wir dann auf dem Rückweg noch eine Personengruppe versorgen und beenden unsere Aktion wieder am Ausgangspunkt, dem Parkhaus Hauptwache.
In unseren Köpfen bleiben die Erinnerungen an die Dankbarkeit der hilfsbedürftigen Menschen und die Tatsache, für einen kurzen Moment ein kleines „Licht der Hoffnung“ entfacht zu haben.
Wenn auch Du Lust hast, eine solche Aktion zu unterstützen oder sogar selbst zu planen und durchzuführen, melde Dich unter https://mein.bosc.de an.




