„Nichts ist unmöglich, alles kann geschehen!“ – so auch bei unserer „Licht der Hoffnung“-Aktion im Februar in Stuttgart. Gemeinsam wollen wir nochmals während der Vesperkirchen-Essensausgabe an der Leonhardskirche aktiv sein. Mit dabei sind Yvonne mit Tochter, Bernd, Marc, Jens und sein Neffe Robin, Christian und Steffi mit Tochter sowie mein Mann Jens und unser Sohn Aaron. Ich, Anne, muss ehrlich sagen, dass die Aussicht auf das heutige Wetter nicht wirklich zur Begeisterung beiträgt. Dank zuverlässiger B.O.S.C.-Regenjacke bin ich halbwegs trocken – da trifft es die Leute, an die wir unsere Gaben verteilen, deutlich härter. Also, es regnet – in leichten Bindfäden – und die Sonne lässt sich nicht sehen.

Wir beladen wie gewohnt im Parkhaus unsere Bollerwagen; heute haben wir einiges an Kleidung dabei. Bevor wir jedoch ins kühle Nass ziehen und uns auf direktem Weg zur Leonhardskirche begeben, decken wir die Wagen noch mit Planen ab, damit die Artikel nicht durchweichen. Das klappt auch gut, und bei der Ausgabe im Anschluss gehen die Dinge so schnell weg, sodass auch dort der Regen nicht wirklich stört.

Zunächst wirkt es an der Kirche so, als ob kaum Menschen da sind. Wenige halten sich – sicherlich wetterbedingt – auf dem Kirchenvorplatz auf. Doch als man bemerkt, dass wir kommen und uns unweit des Eingangs zur Kirche aufstellen, kommen die Bedürftigen auf uns zu. Nacheinander versorgen wir alle – manchmal ist es jedoch notwendig, die Personen in der hinteren Reihe gezielt anzusprechen, da diese sonst leer ausgehen würden, weil die vorderen Plätze in der Reihe nicht frei gemacht werden.

Als ich das erste Mal nach dem Ankommen wieder in Richtung Team schaue, bemerke ich, dass es in den anderen beiden Wagen ähnlich aussieht wie bei mir: nahezu leer. Wir haben den Ansturm wohl bewältigt und steuern auf das Ende zu. Ein junger Mann taucht plötzlich auf – es gibt immer eine Nachhut – und wir kommen ins Gespräch. Wer wir sind, was wir tun. Er verschwindet, um gleich wiederzukommen. Ob wir wirklich von den Onkelz kommen? Und wenn er mir Liedtexte zitiert, ob er dann einen Schal bekommt. Natürlich bekommt er einen Schal.

Als wir sehen, dass es keinen weiteren Bedarf gibt, packen wir zusammen und begeben uns wieder zurück zum Parkhaus. Wir haben den Regen überstanden und alle ausreichend versorgt. Ein geselliges Beisammensein steht für einige von uns noch auf der Tagesordnung, wir anderen begeben uns auf den Heimweg. Wohl wissend, dass die nächste Aktion bald wieder stattfinden wird – dann jedoch ohne „Massenabfertigung“ vor der Leonhardskirche, sondern durch Aufsuchen einzelner Spots in der Innenstadt

Wenn auch Du Lust hast, eine solche Aktion zu unterstützen oder sogar selbst zu planen und durchzuführen, melde Dich unter https://mein.bosc.de an.