„Ich kenne dein Problem, ich kann dich gut versteh’n“ – und deshalb starten wir – Guido, Chris, Dani und ich, Manu – eine soziale Aktion in Böhlen. Diese Kleinstadt liegt nahe Markkleeberg, in unmittelbarer Nähe von Leipzig. Meine Frau Dani und ich sind heute kurzentschlossen und spontan dabei. Es freut uns riesig, bei der Aktion unterstützen zu können. Nachdem wir ein paar Worte miteinander gewechselt haben, fahre ich mit Chris los und hole die durch Guido vorbestellten Leberkäsbrötchen ab. Als wir anschließend zum vereinbarten Treffpunkt kommen, packen wir die Bollerwagen fertig und ziehen los, um die Bedürftigen zu versorgen. Zuvor besprechen wir noch, wer was ausgibt und wie unser Ablauf sein wird, denn schließlich arbeiten wir heute das erste Mal in dieser Konstellation zusammen.

Wie immer bei unseren Aktionen schwappt uns eine große Dankbarkeit entgegen. Die Bedürftigen freuen sich, dass wir zu ihnen kommen und sie nach ihren Bedürfnissen fragen. Wieder einmal merkt man, wie wichtig die persönliche Ansprache ist. Ich erfahre in diesen Momenten während unserer Aktion oftmals tiefe Demut. Auch bin ich dankbar darüber, bisher nicht selbst in einer solchen Situation gesteckt zu haben. In den Gesprächen wird mir bewusst, wie schnell es gehen kann, dass man auf der Straße sitzt und dass es im Prinzip alle treffen kann.

Im Anschluss an das Licht der Hoffnung sitzen wir noch gemeinsam gemütlich zusammen und sprechen über die Aktion, aber auch über anstehende Konzerte und wann wir vielleicht ein nächstes Licht der Hoffnung durchführen wollen.

Wenn auch Du Lust hast, eine solche Aktion zu unterstützen oder sogar selbst zu planen und durchzuführen, melde Dich unter https://mein.bosc.de an.