„Den Weg zurück findest du nie.“

– oder manchmal eben doch: Anfang Juni sind wir – Henning, Pat und ich, Christine – nach längerer Zeit wieder in Düsseldorf im Rahmen unseres Projekts „Licht der Hoffnung“ unterwegs. Und schnell sehen wir, dass es auch höchste Zeit ist, sich wieder einmal in der Rheinmetropole auf den Weg zu machen, denn der Bedarf ist enorm.

Der Getränkebollerwagen, bestückt mit Wasserflaschen, Kaffee und Tee, ist überfüllt. Dazu haben wir Fischkonserven, Obst, Trinkpuddings und ein paar Snacks dabei, sowie einen – ebenfalls übervollen – Bollerwagen mit Kleidung.

Wir starten unsere Tour u.a. mit 56 Terrinen, 20 Nudelpaketen und 40 Knoppers, und nach nicht allzu langer Zeit müssen wir feststellen, dass wir nur einen Teil des Bedarfs decken können. Noch bevor alle Bedürftigen versorgt sind, müssen wir „ausverkauft“ melden.

Viele der Menschen, denen wir heute ein bisschen helfen können, sind sehr dankbar und zeigen dies durch nette Worte, ein Lächeln oder auch durch ein Leuchten in den Augen. Ein Mann kann es kaum glauben, dass wir keine Bezahlung nehmen. Man habe ihm noch nie etwas geschenkt. Er bedankt sich mit so tollen Worten, dass es mir fast peinlich ist.

Besonders freut uns, dass wir trotz der längeren Zeit, in der wir in der Landeshauptstadt von NRW nicht aktiv waren, eine Wiedererkennung seitens einiger Bedürftiger erfahren.

Wenn auch Du Lust hast, eine solche Aktion zu unterstützen oder sogar selbst zu planen und durchzuführen, melde Dich unter https://mein.bosc.de an.