„Das Warten endet“ – denn genau sechs Tage nach der letzten lokalen Aktion im Rahmen des Projekts „Licht der Hoffnung“ ziehen wir erneut durch Frankfurts Innenstadt. Die Zahl der wohnungslosen Personen ist hier sehr groß. Heute bin ich, Patrick, mit Kerstin und einer Freundin von ihr im Team. Ich finde es toll, dass es durch unterschiedliche Konstellationen nun möglich ist, die gute Tat in der Onkelz-Stadt kontinuierlich durchzuführen. Denn wo sonst, wenn nicht hier, müssen wir unser „Licht der Hoffnung“ und das Feuer der Onkelz intensiv entfachen?

Wir suchen gezielt Plätze auf, an denen wir Bedürftige vermuten. Summa summarum versorgen wir am Ende unserer Aktion circa 35 Personen. Es tut gut, anderen etwas Gutes zu tun. Die Dankbarkeit zu erfahren, wenn wir Kleidung, Hygieneartikel oder Lebensmittel verschenken, ist herzergreifend. Und ich registriere sehr wohl, dass es nicht nur um Materielles geht: Das „Gesehen werden“ und „Zuhören“, das wir stets praktizieren, ist es oftmals vielmehr das, was die Augen der Personen zum Leuchten bringen. Personen, die meist im Alltag einfach übersehen werden, weil keine Zeit bleibt oder weil man unsicher ist, wie man mit Begegnungen umgehen könnte. Jeder kleine Beitrag, jeder Moment kann für jemand anderen einen Unterschied ausmachen. Immer!

Unser gemeinsamer kleiner Snack am Ende der Aktion mit Austausch über das soeben Erlebte rundet den Tag für mich ab. Und ich freue mich bereits auf die nächste Aktion in Mainhattan.

Wenn auch Du Lust hast, eine solche Aktion zu unterstützen oder sogar selbst zu planen und durchzuführen, melde Dich unter https://mein.bosc.de an.