„Schiff ohne Ruder“ – Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt findet Ende Januar eine weitere „Licht der Hoffnung“-Aktion in Gelsenkirchen statt. Neben den üblichen zur Verfügung gestellten Lebensmitteln haben wir, Günny, Ornie und ich, Frank, mit Sohnemann, heute noch ein Zusatzangebot dabei, denn Annika, die nicht selbst mitlaufen kann, unterstützt uns mit fertig gepackten Frühstücksbeuteln, während ich selbst noch Fischkonserven beisteuere. Außerdem haben wir vorab eine Lebkuchenspende erhalten, die bei den Bedürftigen sehr gut ankommt – gerade jetzt in der kalten Jahreszeit ist dies eine kleine, aber wertvolle Freude.
Ein eher amüsanter Zwischenfall bleibt ebenfalls nicht aus: An einem unserer Bollerwagen fällt unterwegs die Radmutter ab. Mit Pflaster und einem Dosenclip können wir jedoch kurzerhand Ersatz schaffen und die Tour fortsetzen – Improvisation ist eben alles.
Trotz der Kälte ist es eine ruhige, wertschätzende Aktion mit guten Gesprächen und vielen dankbaren Rückmeldungen. Insgesamt können wir heute 25 bedürftige Personen versorgen. Viele der Menschen begegnen uns sehr dankbar, einige auch auffallend bescheiden – Momente, die uns erneut zeigen, wie wichtig unsere Präsenz ist. Und wir stellen fest, wie notwendig kontinuierliche Unterstützung in dieser Stadt ist – besonders in den Wintermonaten.
Wenn auch Du Lust hast, eine solche Aktion zu unterstützen oder sogar selbst zu planen und durchzuführen, melde Dich unter https://mein.bosc.de an.




