„Und selbst der Tod ist nicht ihr Ende“ Es ist der letzte Samstag im Februar – für uns wieder die Zeit, das „Licht der Hoffnung“ in Dortmund erstrahlen zu lassen.
Vor genau vier Jahren haben wir auch hier dieses tolle Projekt gestartet. Damals waren zwei bis drei Leute mit ein bis zwei Bollerwagen unterwegs, um Bedürftige zu versorgen. Ohne bisher einen Monat ausgelassen zu haben, ziehen wir erneut los, heute allerdings mit 13 Mitgliedern und 13 Bollerwagen. Wir, das sind Albin, Angelika, Chris, Dennis, Heike, Helge, Kevin, Michele, Pelle, Heike, Sina, Volker und ich, Sandra. Unterstützung bekommen wir außerdem von Kevins Sohn und der Enkeltochter von Volker & Angelika.
Nachdem wir unsere Bollerwagen mit Getränken, Terrinen, Bananen, Fischkonserven, Schokobrötchen, Kleidung, Schuhen, Hygienepacks, Socken, Unterwäsche bestückt haben, starten wir am Hauptbahnhof, wo wir freudig empfangen werden. Hier versorgen wir viele bekannte und unbekannte Menschen. Die Freude der Bedürftigen ist wie immer groß, genauso wie die Dankbarkeit.
Wir gehen weiter in Richtung Innenstadt, die mal wieder sehr voll ist, denn der ÖPNV streikt, der heimische BVB spielt gegen den FC Bayern und es findet eine Demo statt. Bei unserem nächsten Halt erfahren wir durch eine Bedürftige vom Tod einer lieben Person, die wir hier viele Male versorgt haben. Die Betroffenheit bei uns ist groß.
Auf kurzem Weg gehen wir zu einer uns bestens bekannten Drogenhilfeeinrichtung. Dort leeren sich unsere Bollerwagen schnell und wir können zahlreichen Menschen ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Nach vielen guten Gesprächen und noch mehr verteilten Sachen machen wir uns auf den Rückweg, jedoch nicht ohne einen kurzen Abstecher bei Ralf zu machen. Ihn finden wir an seinem Stammplatz, obwohl er inzwischen endlich eine Wohnung hat.
Auch heute werden wir von mehreren Unbeteiligten angesprochen, die auf uns aufmerksam geworden sind, und wir hören viele lobende Worte.
Nach Aktionsende stärken sich die meisten von uns noch bei einem Imbiss und tauschen sich bei guter Stimmung aus. Bevor es jedoch endgültig zurück zum Bahnhof geht, lassen wir es uns natürlich nicht nehmen, unserem Mitglied Stevi noch ein Geburtstagsständchen zu singen. Ein schöner Abschluss für ein tolles Licht der Hoffnung mit vielen wundervollen Momenten und tollen Menschen!
Wenn auch Du Lust hast, eine solche Aktion zu unterstützen oder sogar selbst zu planen und durchzuführen, melde Dich unter https://mein.bosc.de an.






