„Ich tue das, woran ich glaube“ – und notfalls auch allein. Leider rollt die Krankheitswelle durch das Land und Zusagen des „Stamm-Teams“ mussten leider kurzfristig zurückgenommen werden. Doch wenigstens starten wir zu zweit in Wien, denn sowohl Birgit als auch mir, Sabine, ist klar: Ausfallen lassen ist keine Option! Durch die Ausfälle fehlen uns auch Ladekapazitäten – und wir müssen alles irgendwie in zwei Bollerwagen pressen, was uns überraschend gut gelingt. Klar, wer Tetris gespielt hat, kennt sich aus – und so klappt das Motto: Aus 4 mach 2.

Dann starten wir und gehen unsere übliche Runde. Es ist eiskalt und wir hoffen, dass viele Obdachlose in Wärme-Notstellen Unterschlupf finden. Dennoch können wir einige Personen mit Heißgetränken und Lebensmitteln versorgen. Das Lächeln, das wir zum Dank ernten, ist Gold wert. Ebenso erfahren wir Dankbarkeit für die Aufmerksamkeit, die wir ihnen schenken, oder das offene Ohr, mit dem wir ihren Lebensgeschichten lauschen. Interessante als auch lustige Gespräche können wir heute mit den Bedürftigen führen.

Unser letzter Halt des Tages ist das Josi – ein Obdachlosen-Tageszentrum. Dort geben wir alles, was wir noch an Second Hand mit uns führen, ab und beenden unsere Aktion dann mit einem Abschluss-Mini-Mitgliedertreffen zu zweit. Wir sind froh und stolz, unser bereits 5. LdH in Wien durchgeführt zu haben und sind gespannt, wer alles bei der nächsten Aktion dabei sein wird.

Wenn auch Du Lust hast, eine solche Aktion zu unterstützen oder sogar selbst zu planen und durchzuführen, melde Dich unter https://mein.bosc.de an.