„Kann man dem Schicksal nicht entgehen?“ Das ist eine durchaus philosophische Frage, die man sich hin und wieder stellen kann – insbesondere auch, wenn man bei Aktionen wie dem Licht der Hoffnung partizipiert. Das Schicksal beschreibt das Unvermeidliche – somit wäre die Frage mit Nein zu beantworten. Jedoch würde das auch beinhalten, dass es den freien Willen nicht gibt, der uns befähigt, Entscheidungen zu treffen, unser Leben selbst in die Hand zu nehmen. Nicht Opfer von Umständen zu sein. Um beides zu verbinden, wäre die Vorstellung wünschenswert, dass wir den Weg durch das eigene Schicksal selbstbestimmt und selbstwirksam gestalten können. Unvermeidliches mit Stolz, Würde oder auch Demut zu tragen – zu akzeptieren und nützliche Handlungskompetenzen zu entwickeln, um angemessen reagieren zu können.

Das versuchen wir, Pascal, Andrea und ich, Diana, heute auch bei unserer Aktion in München. Gutes tun für Bedürftige. Hoffnung schenken, Licht spenden. Und unsere ureigene Sehnsucht nach dem Guten stillen. Miteinander füreinander als Teil einer Gemeinschaft.

Mit zwei vollgeladenen Bollerwagen treffen wir uns um die Mittagszeit am Bahnhof, wo wir auch direkt tatkräftig Heißgetränke ausgeben und Lebensmittel verteilen. Auch München kennt Bedürftigkeit. Auf Strecke durch die Stadt spricht uns ein Herr an, er will wissen, ob wir vom B.O.S.C. sind. Als wir das bejahen, erzählt er weiter, dass er schon einige Aktionsberichte über uns gelesen hat und auf jeden Fall den Bus besuchen möchte, wenn die Onkelz bei der 2025er Tour in München gastieren. Er sei nämlich ein großer Onkelz-Fan.

Am Ende unserer Aktion haben wir viele Bedürftige versorgen können und dabei das Funkeln der Hoffnung und Dankbarkeit in den Augen der Leute sehen dürfen. Deshalb ist uns klar, dass wir bald wieder in den Straßen Münchens unterwegs sein werden, um den Ärmsten der Stadt etwas Gutes zu tun.

Wenn auch Du Lust hast, eine solche Aktion zu unterstützen oder sogar selbst zu planen und durchzuführen, melde Dich unter https://mein.bosc.de an.