„Auf in ein neues Jahr“ – so lautet das Motto in Offenburg. Zu acht sind wir dieses Mal unterwegs, mich, Daggie, miteingeschlossen. Wir bestücken unsere Bollerwagen mit zahllosen Spenden – ganz gleich, ob privat gesammelt oder vom B.O.S.C. zur Verfügung gestellt – und starten direkt zu unserem ersten Anlaufpunkt. Dort angekommen, sind wir mehr als überrascht über die große Anzahl an Bedürftigen, die auf uns wartet. Umso länger dauert unsere Ausgabe hier. Etwas mehr als eine Stunde verweilen wir, geben aus, was benötigt wird, reden, hören zu, nehmen Anteil. „Die böhsen Engel“ werden wir mittlerweile genannt, was mir ein Schmunzeln entlockt. Über die vielen „Dankeschöns“, die wir hier hören, freuen wir uns sichtlich. Das spornt uns an und motiviert uns, regelmäßig den Aufwand zu betreiben, um hier in der Stadt Gutes zu tun. Ja, man muss es auch mal erwähnen, welchen Umfang die Tätigkeiten im Rahmen des Projekts „Licht der Hoffnung“ einnehmen: Es müssen Artikel über den Verein bestellt oder privat Spenden akquiriert werden; außerdem müssen Wegstrecken zum Aktionsort zurückgelegt und Absprachen im Forum getroffen werden. Dies sind nur die Aspekte, die mir ad hoc einfallen. Umso schöner ist es natürlich, wenn wir sehen, dass unsere Aktion sinnvoll ist, weil sich die Leute über das freuen, was wir verteilen und über die Zeit, die wir uns für sie nehmen. Durch das erwähnte „Dankeschön“ wird unser Glaube an das Gute in der Welt gestärkt. Auf der anderen Seite hoffen wir, dass wir durch unsere Taten bewirken, dass die von uns unterstützten Bedürftigen eben diesen Glauben an das Gute nicht verlieren – trotz ihrer prekären Situation.
Nachdem wir alle versorgt haben, ziehen wir weiter zum Kälteschutzhaus. Dort angekommen, sehen wir nur vereinzelt Personen, denen wir helfen können. Teilweise schlafen die Bedürftigen im Inneren, sodass wir uns hier nicht lange aufhalten möchten, um nicht zu stören. Wir geben den Anwesenden das, was sie benötigen und lassen für die Personen, die wir nicht persönlich treffen, unsere übrigen Artikel da. So können sie sich nach dem Erwachen eine kleine Mahlzeit zubereiten. Wir gehen zurück zu unseren Fahrzeugen, um dann erneut zum Kälteschutzhaus zu fahren. Denn wie versprochen bringen wir nun Isomatten und Decken sowie weitere Anziehsachen, die zuvor nicht auf unsere Bollerwagen gepasst haben. Die Freude ist groß und die Artikel werden unter den Leuten aufgeteilt.
Dann verabschieden wir uns und beenden unsere gute Tat für dieses Mal. Wohl wissend, dass wir im Verlauf des Jahres noch weitere Aktionen in Offenburg initiieren werden.
Wenn auch Du Lust hast, eine solche Aktion zu unterstützen oder sogar selbst zu planen und durchzuführen, melde Dich unter https://mein.bosc.de an.




