„Wenn du einsam bist“ – kommen wir zu dir! Und Unterstützung sei dir gewiss, denn dieses Mal positionieren wir uns für unsere “Licht der Hoffnung“-Aktion am Zentralen Omnibusbahnhof in Hamburg. Bei minus 11 Grad – klirrender Kälte – trotzen wir „unerschrockenen Acht“ den winterlichen Temperaturen. Im Vorfeld habe ich, Saskia, bei Matti angehalten, um einige Güter zu holen und bin bei ihm auch auf Andy gestoßen. Gemeinsam fahren wir Richtung ZOB. Vor Ort treffen wir auf Tobias, Rohde und seine Frau. Zuerst packen wir die Bollerwagen: Rohde und seine Frau haben jede Menge Kleidung mitgebracht, die verstaut werden muss.
Sonntags steht zudem der „Duschbus“ auf dem ZOB. Daher sind wir uns gewiss, dass wir heute auch einige Bedürftige antreffen werden. Wir sprechen also kurz mit den Leuten vom „Duschbus“, ob es in Ordnung ist, dass wir uns auch hier platzieren, um unsere Güter zu verteilen. Sie haben keine Einwände, sodass wir uns einen Platz suchen und mit der Ausgabe beginnen. Die ersten Bedürftigen kommen zu uns und sind hocherfreut über die Onkelz-Schals. Es sind keine 45 Minuten vergangen, da haben wir bis auf ein paar Teebeutel nichts mehr zum Herausgeben. Ein weiterer Beweis für uns, wie wichtig und sinnvoll unsere Aktionen sind – und wie hoch die Nachfrage ist. Leider ist es heute nicht wie sonst möglich, ausführliche Gespräche mit den Bedürftigen zu führen. Es fehlt irgendwie die Zeit während der Ausgabe, da der Andrang doch recht groß ist. Zeitweise stehen circa 20 Leute vor uns, und möchten Lebensmittel oder warme Kleidung erhalten.
Wie immer gehen wir im Anschluss noch auf das ein oder andere Getränk in Bergedorf, um das soeben Erlebte im gemeinsamen Gespräch zu verarbeiten und zudem eine angenehme Zeit unter Gleichgesinnten zu verbringen.
Wenn auch Du Lust hast, eine solche Aktion zu unterstützen oder sogar selbst zu planen und durchzuführen, melde Dich unter https://mein.bosc.de an.




