Eine offizielle Statistik, wie viele Obdachlose in unseren Straßen leben, gibt es nicht, jedoch waren laut einer Schätzug der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe e.V. im Jahr 2018 etwa 678.000 Menschen in Deutschland ohne festen Wohnsitz.

Mit dem Projekt „Licht der Hoffnung“ wollen wir genau das ausstrahlen, was der Projektname verspricht: etwas Hoffnung. Hoffnung darauf, nicht vergessen zu werden. Hoffnung darauf, dass es Menschen gibt, die sich für Schicksale interessieren.

In kleinen Aktionen verteilen Mitglieder des B.O.S.C. in ihren Städten Getränke und auch Tütensuppen an Obdachlose. Dabei kommt es natürlich auch zu Gesprächen und die meisten Abnehmer freuen sich nicht nur über die Geste sondern auch darüber, dass man ihnen zuhört, das jemand mit ihnen spricht und das sie wahrgenommen werden.

Folgende Aktionen haben im Rahmen des Projektes stattgefunden.

02.04.2022 - Niedersachsen, Osnabrück

Anfang April ging es für Manuela und Kevin im Rahmen des Projektes „Licht der Hoffnung“ ein weiteres Mal nach Osnabrück. Wie immer starteten die beiden im Park nahe des Osnabrücker Hauptbahnhofes. Zunächst schienen sich dort nicht viele Leute aufzuhalten, doch der Eindruck täuschte und nach dem Erscheinen der beiden B.O.S.C.-Mitglieder war schnell ein gutes Dutzend Bedürftiger da, welche sich sehr über Kaffee, Fisch, Toast, Süßigkeiten sowie Fünf-Minuten-Terrinen freuten. Highlight waren allerdings die T-Shirts aus der „B.O.S.C.-Kleiderkammer“. Während der Ausgabe traf auch die Polizei, die regelmäßig ihre Runden im Park dreht, ein und nachdem Kevin und Manuela erklärten, wer sie sind und was sie machen, zeigten sich die Beamten begeistert von deren Arbeit.

Im Anschluss an den Besuch im Park wurde der Bollerwagen noch einmal aufgefüllt und dann führte die Route der beiden in die Osnabrücker Innenstadt. Hier trafen sie auch noch auf weitere Bedürftige – zumeist bekannte Gesichter, in die mit den Gaben und freundlichen Gesprächen ein Lächeln gezaubert werden konnte.

Besonders erwähnenswert an diesem Tag war ein bedürftiger Mann mit Hund und Gitarre, der so begeistert und dankbar für Kaffee und Süßigkeiten war, dass er für unsere beiden Mitglieder ein Lied auf seiner Gitarre anstimmte.

Und da frei nach dem Sepp Herberger-Motto „Nach dem Licht der Hoffnung vor dem Licht der Hoffnung“ ist, haben Kevin und Manuela sich auf dem Nachhauseweg an die Planung der nächsten Aktion gemacht, welche dann auch tatsächlich am Ostermontag als Osterspecial über die Bühne gegangen ist.

27.03.2022 - Hessen, Darmstadt

Ende März fand in Darmstadt das Jahresplanungstreffen der B.O.S.C.-Leitung statt; und um mit gutem Beispiel voranzugehen, entstand die Idee, an diesem Wochenende auch spontan ein Licht der Hoffnung durchzuführen. Neben Jackie und Woody waren noch Noreia, Nicole und Nine mit von der Partie; und so fand man sich am Sonntagmittag am Darmstädter Hauptbahnhof ein.

Woody hatte etwas recherchiert und war dabei auf den Aufruf einer Gruppe Privatpersonen gestoßen, die jeden Sonntag dort am Bahnhof Essen, Kleidung und weitere Dinge verteilt und darum bittet, sich anzuschließen. Das lässt sich der B.O.S.C. nicht zwei Mal sagen – Ehrensache! Nach kurzer Vorstellung wurde unser Quintett auch direkt in die gut organisierte Ausgabe integriert. Auf der einen Seite konnte man sich für warmes Essen (Suppe) anstellen, auf der anderen Seite für Dinge „zum Mitnehmen“, wie Obst, Fischkonserven, Carepakete/Hygienebeutel oder Brötchen.

Jackie und Noreia kümmerten sich um die Verteilung von Getränken, Obst, Hygieneartikeln und belegten sowie unbelegten Semmeln, welche ein örtlicher Bäcker zur Verfügung stellt, wenn diese nicht verkauft worden sind. Nicole war an der Kelle gefordert, um Suppe auszugeben, und Woody sowie Nine waren mit dem Ausschank von Kaffee betraut.

Nach der Essensausgabe erfolgte noch eine Kleidungsausgabe. Alles war sehr gut organisiert und man merkte, dass sich dort die Abläufe bereits gut eingeschliffen haben, sowohl bei den Gästen als auch bei jenen, die verteilen. Kein Wunder bei über 10 Jahren Erfahrung.

Als die Helfer am Ende den Platz verließen, erhielten sie Applaus von den noch verweilenden Gästen. Eine sehr nette Geste, wenn auch etwas skurril und überraschend für unsere Mitglieder. Es zeigt aber die Dankbarkeit der Menschen für die ihnen zuteilwerdende Unterstützung.

19.03.2022 - Nordrhein-Westfalen, Essen

Mitte März war es mal wieder an der Zeit, dem Ruhrpott etwas Licht der Hoffnung zu geben, diesmal an der Reihe: Essen.

Ausgestattet mit reichlich Nahrung, Süßigkeiten und Hygieneartikeln, vor allem aber mit ordentlicher Man- und Woman-Power, konnte eigentlich nichts schief gehen. Auf die Bollerwagen verteilten sich die B.O.S.C.-Mitglieder Krolle, Woody, Benni, Enni, Wolle, Pascal, Benjamin, Manu, Kevin, Matt, Tobias und Chris mitsamt Freundin.

So zog die stattliche B.O.S.C.-Einheit los in Richtung Essener Hauptbahnhof und konnte an der Platte die ersten Bedürftigen mit Kleidung und Nahrung versorgen.

Es sollte sich in der Folge ein für alle Beteiligten sehr emotionales Licht der Hoffnung entwickeln. Zum einen, weil einer unserer Teilnehmer auf einen Bedürftigen traf, den er aus Kindertagen kennt und dessen erschreckende Notlage ihn stark berührte. Zum anderen, weil unsere Delegation von einem Busfahrer angesprochen wurde, welcher sich um den Transfer von in Essen ankommenden ukrainischen Flüchtlingen auf die umliegenden Hotels kümmerte. Schnell stellte sich heraus, dass aus unserem Kleidungsfundus erste Abhilfe geschafft werden konnte. Vor allem konnte den ankommenden Kindern mit in Zippern abgefüllten Süßigkeiten eine große Freude gemacht werden. Der Busfahrer bekam für weitere ankommende Familien noch Süßigkeitenbeutel auf Vorrat. Vor allem die Gespräche mit dem Busfahrer über die Schicksale ließen unsere Mitglieder betroffen und berührt zurück.

All diese Erlebnisse und Erfahrungen bestärken uns und unsere Mitglieder in dem, was wir tun. Und es zeigt einmal mehr, wie wichtig es ist, auf die Straße zu gehen und den Schwachen die Hand zu reichen.

27.02.2022 - Nordrhein-Westfalen, Hagen

„In jeder Stadt brennt unser Feuer“

Diesem hehren Ziel ist der B.O.S.C. Ende Februar im Rahmen des Projektes „Licht der Hoffnung“ wieder einen Schritt nähergekommen, denn diesmal stand die Feuertaufe für die Stadt Hagen auf dem Programm. Unsere Mitglieder Matt und Oli packten an diesem Sonntag zahlreiche Pakete in ihr Auto, darunter auch viele Spenden von weiteren Mitgliedern (namentlich: Pascal, Manuela, Benni, Chris und Nine), die nicht an der Aktion teilnehmen konnten.

Frisches Obst, Dosenfisch, Tütensuppen sowie Schals, Shirts, Decken und sogar Winterjacken – alles hatten die beiden für diesen Tag im Gepäck… oder sagen wir, zum Teil im Gepäck, denn der Bollerwagen kam bei der großen Menge an Utensilien schnell an seine Kapazitätsgrenzen.

Bei kaltem, aber sonnigem Wetter zog das B.O.S.C.-Duo vom Parkhaus Elbershallen los, allerdings dauerte es einige Zeit, bis man auf die ersten Bedürftigen traf. Zunächst hinterließen Matt und Oli bei einem verlassenen Schlafplatz noch einen kleinen Gruß in Form von Obst, Süßigkeiten, Fisch, Suppe und einer Decke, bevor sie dann auf dem Vorplatz des Hagener Hauptbahnhofes auf einige Menschen trafen, die sich sehr erfreut über die Gaben unserer Mitglieder zeigten. Sowohl Kleidung als auch Verpflegung und Hygienebeutel stießen auf große Dankbarkeit.

Die weitere Tour führte zur Methadonausgabestelle am Bodelschwinghplatz, doch hier war niemand anzutreffen. Nachdem man auf dem Rückweg auch nicht mehr viele hilfsbedürftige Menschen antraf, entschieden sich Matt und Oli dazu, den Rest an frischem Obst an der Obdachlosenunterkunft abzugeben.

Damit war das Debüt in Hagen erfolgt. Für den Beginn war es trotz der nicht perfekten Bedingungen eine gute und wertvolle Erfahrung. Einigen Menschen konnte Gutes getan werden und für kommende Aktionen wurden hilfreiche Anhaltspunkte gesammelt, was benötigt wird und an welchen Orten es Sinn macht, zukünftig vertreten zu sein.

Matt und Oli wollen das Licht der Hoffnung in Hagen auf jeden Fall wiederholen und dann auch ausbauen.

Wir freuen uns drauf.

27.02.2022 - Nordrhein-Westfalen, Münster

Bei gutem Wetter fand am letzten Februarsamstag das erste, aber bestimmt nicht das letzte Licht der Hoffnung in Münster statt.

Gegen Mittag traf sich eine sechsköpfige B.O.S.C.-Gruppe mit Manuela, Enni, Dennis, Meike, Chris und Anne, um den Bollerwagen für diese Aktion mit allerlei Lebensmitteln, Tiernahrung, Kleidung und Hygieneartikeln zu bestücken.

Der erste Gang war zum Bremer Platz, welcher in Münster ein sehr beliebter Aufenthaltsort für Obdachlose und Menschen aus der Drogenszene ist. Dort trafen unsere Mitglieder auch gleich auf ungefähr 20-25 Leute, welchen mit einem Heißgetränk, etwas zum Essen und Hygieneartikeln direkt Gutes getan werden konnte. Der Andrang war sehr groß, sodass binnen kürzester Zeit bereits drei Kannen Wasser verbraucht waren. Zum Glück zeigten sich die Mitarbeiter einer amerikanischen Kaffee-Kette im Münsteraner Bahnhof aber hilfsbereit und füllten die Kannen kurzerhand unbürokratisch wieder auf. Auf der weiteren Runde traf das Sextett noch vereinzelt auf einige Bedürftige, allerdings war der Andrang nirgendwo so groß wie am Bremer Platz, sodass es zu selbigem noch einmal zurück ging. Nicht aber ohne vorherige Lagebesprechung, wie man am besten vorgeht, um nicht den Überblick zu verlieren. Gesagt, getan. Erneut war die Nachfrage sehr groß, aber gut abgestimmt und vorbereitet waren eine halbe Stunde später auch dort alle Wünsche erfüllt und das erste Licht der Hoffnung in Münster fand einen würdigen Abschluss.

Besonders hervorzuheben war die insgesamt positive Resonanz von außen. Egal ob ein älterer Herr oder auch sehr freundliche Polizisten, unsere Mitglieder bekamen für ihr Tun viele wohlwollende Rückmeldungen, was sie und natürlich auch uns als B.O.S.C. insgesamt bestätigt, dass das, was wir tun, so verdammt wichtig und richtig ist.

Abschließend gilt auch noch ein gebührender Dank an die stillen Mithelfer, die die Aktion unterstützt haben. Dies sind namentlich Krolle, Nine und Benjamin.

27.02.2022 - Niedersachsen, Hannover

Pünktlich zur Mittagsstunde trafen sich Tobias, Philipp, Andy und Kevin Ende Februar am Hannoveraner Hauptbahnhof, um ihre Runde durch die niedersächsische Landeshauptstadt zu starten.

Mit der Licht-der-Hoffnung-Standardausrüstung, also Bollerwagen, Lebens- und Hygieneartikeln, zogen die B.O.S.C.-ler los und schon nach wenigen Minuten trafen sie auf die ersten Bedürftigen. Kaffee und Dosenfisch waren wie überall sehr beliebt, so dass der Kaffeevorrat zwischendrin sogar aufgestockt wurde.

Zurück am Bahnhof traf man dann noch auf vereinzelte Bedürftige, welche vorher noch nicht dort waren. Diese freuten sich ebenfalls sehr über die Gaben. Vor allem die Schals aus dem Merchbestand des B.O.S.C. lösten an der ein oder anderen Stelle wahre Freudenausbrüche aus.

26.02.2022 - Nordrhein-Westfalen, Bottrop

Ende Februar hatte sich eine große Gruppe an hilfsbereiten und motivierten B.O.S.C.-Mitgliedern zusammengetan, um in Gelsenkirchen und Bottrop etwas Gutes zu tun. Schon von der ersten Anlaufstelle in Gelsenkirchen über die Bahnhofstraße bis hin zum Hauptbahnhof trafen sie immer wieder auf bedürftige Menschen, welchen der Tag mit den Gaben verschönert werden konnte.

Im Bahnhof selbst allerdings wurde die B.O.S.C.-Gruppe von einem freundlichen Security darauf hingewiesen, dass sie angehalten sind, bei Temperaturen von über fünf Grad die Obdachlosen aus dem Bahnhofsgebäude zu bitten. Der beliebte Platz, welchen er unseren Mitgliedern empfahl, entpuppte sich dann allerdings als Niete.

Insgesamt war das Licht der Hoffnung in Gelsenkirchen eine gute und lehrreiche Erfahrung. Zum einen, weil sich herausstellte, dass die Malteser anscheinend jeden Samstag eine Aktion in der Innenstadt haben und Getränke und Speisen an Obdachlose verteilen, was mutmaßlich dazu führte, dass wenige Bedürftige anzutreffen waren. Zum anderen, weil viele deutlich erkennbar „Nicht-Hilfsbedürftige“ unsere Mitglieder ansprachen und hofften, Dinge „abzustauben“. Unter anderem war eine Dame dabei, die sogar die Handtasche einer bekannten Luxusmarke trug.

Nachdem Teil eins in Gelsenkirchen erledigt war, ging es weiter nach Bottrop, wo zwei weitere Mitglieder dazustießen. Hier wurde der B.O.S.C. bereits freudig erwartet, sowohl von unserem Ansprechpartner und der Security, als auch von den Bewohnern der Notunterkünfte. Diesmal hatte man sogar einen kleinen Tisch dabei, um die Getränke besser und organisierter ausgeben zu können.

Nachdem sich ein langer und für den ein oder anderen sehr emotionaler Tag dem Ende zuneigte, ließ man den Tag bei einem gemeinsamen Essen in der Factory Bottrop ausklingen.

25.02.2022 - Niedersachsen, Osnabrück

Fast genau zwei Monate nach ihrem letzten „Einsatz“ mit dem Licht der Hoffnung in Osnabrück zogen Ende Februar Manuela und Kevin erneut los, um den Menschen dort etwas Wärme in Form von Zeit, Aufmerksamkeit, Nahrungsmitteln oder auch einfach nur Gesprächen zukommen zu lassen.

In der niedersächsischen Metropole haben die beiden B.O.S.C.-Mitglieder schon eine gewisse Routine und damit verbunden auch eine Route, welche auch dieses Mal vom Bahnhof über den bereits bekannten Park und die Fußgängerzone führte. Mittlerweile zählen Manuela und Kevin hier schon zu den bekannten und gerne gesehenen Gesichtern. Die Nahrungsmittel und warmen Getränke waren auch dieses Mal ob des schlechten Wetters sehr gerne genommen.

Ausgenommen von einem kleinen, aber nicht weiter schlimmen Zwischenfall mit einem ungezügelt auftretenden Betrunkenen war auch diese Aktion erneut ein voller Erfolg.

23.02.2022 - Nordrhein-Westfalen, Dortmund

„Dortmund war immer ein Onkelz-Pflaster, Dortmund war immer gut zu uns“

So lautet ein Teil der Begrüßungsansage auf der „Live in Dortmund II“, somit ist es eigentlich Ehrensache, dass der B.O.S.C. mit seinem Licht der Hoffnung dieser Stadt, und vor allem den notleidendsten Einwohnern unter ihnen, etwas zurückgeben will. Diesen oder ähnliche Gedanken leitete dann wohl auch eine beträchtliche Anzahl an Menschen aus unseren Reihen, die sich zusammenschlossen, um mit drei prall gefüllten Bollerwagen den Bedürftigen in der Ruhrpott-Metropole etwas Gutes zu tun. Auf die drei genannten Bollerwagen verteilten sich in Summe neun B.O.S.C-Lichtträger, namentlich Mario, Chris, Kevin, Enni, Anne, Manuela, Benni, Matt und Thomas.

Bei sonnigem Wetter ging es gegen halb vier los durch die Innenstadt in Richtung Stadtgarten und Bahnhof. Unsere Mitglieder trafen auf viele Menschen, die sich sehr dankbar für die Hilfe und ein offenes Ohr zeigten. Teilweise hatten diese Menschen nichts außer der Kleidung, welche sie am Leib trugen, und selbst diese war meist kaputt. Dennoch reichte ihnen ein heißes Getränk völlig aus, welches sie dankend mit einem Lächeln annahmen. Und das, obwohl das B.O.S.C.-Nonett Schals, Pullis und Shirts im Gepäck hatte, welche trotzdem bei vielen Bedürftigen heiß begehrt waren.

Einmal mehr lässt sich auch in diesem Fall konstatieren, wie freundlich und genügsam ein Großteil der Bedürftigen ist und vor allem auch, wie dankbar diese Menschen schon für Kleinigkeiten sind. Es ist wirklich so einfach, Gutes zu tun und zu helfen. Möge dieses Licht der Hoffnung weiter und immer heller erstrahlen.

13.02.2022 - Nordrhein - Westfalen, Köln

Mitte Februar hatten sich unsere Mitglieder Henning, Manuela und Kevin die Rheinmetropole Köln ausgesucht, um hier den von Großteilen der Gesellschaft Vergessenen etwas Licht und Wärme zu schenken. Im Gepäck hatten sie Kaffee, Suppe, Brot und Süßigkeiten. Dass sie diese bereits in Rationen vorgepackt hatten, sollte sich als kluger Zug erweisen. Denn kaum hatten sie vor dem Hinterausgang des Bahnhofes, wo sie ihre Tour starteten, den ersten Kaffee verteilt, bildete sich in Windeseile eine ganze Traube von Bedürftigen um die drei B.O.S.C.-Mitglieder. In diesem Moment wären weitere helfende Hände sicher nicht von Nachteil gewesen, dennoch konnten die drei den Ansturm bewältigen.

Nachdem bei der letzten Tour in Köln an selber Stelle die Aktion hier relativ ruhig gestartet war, war es diesmal komplett anders. Das zeigt aber auch, dass kein Licht der Hoffnung wie das andere ist und dass es sich lohnt Plätze, welche man vielleicht schon abgeschrieben hat, doch mehrfach aufzusuchen.

Vom Bahnhof aus ging es über die Domplatte Richtung Innenstadt wo auch einige Bedürftigen versorgt werden konnten. Ein älterer Mann, der sich sichtlich über die Sachen freute, gab Henning, Manuela und Kevin auch Tipps, wo sie noch weitere Bedürftige finden konnten, welche sich ebenfalls sehr dankbar für warme Getränke zeigten.

Weiter durch die Innenstadt in Richtung Rhein traf das Trio immer wieder Einzelpersonen an, die sich über Kleinigkeiten freuten oder auch ehrlich angaben, wenn sie nichts benötigten und versorgt waren. Auch diese Menschen freuten sich sehr darüber, dass an sie gedacht wird.

Schlussendlich waren sich alle Beteiligten einig, dass es wieder eine sehr gelungene Aktion war.

PS: Eine schöne Anekdote am Rande, die zeigt, wie sich die Aktionen des B.O.S.C. auch herumsprechen. Am Bahnhof wurden unsere Mitglieder aufgrund des Onkelz-Merchs angesprochen, ob sie unser Mitglied Chris kennen. Es handelte sich dabei um eine Streetworkerin, die in einer anderen Aktion Kontakt zu Chris und dem B.O.S.C. hatte.

04.02.2022 - Niedersachsen, Osnabrück

Nur wenige Tage nach dem bundesweiten Aktionstag im Rahmen des Projekts „Licht der Hoffnung“ waren die B.O.S.C.-Mitglieder Manuela, Lily und Kevin in Osnabrück unterwegs. Bereits sehr gut ausgestattet mit Utensilien, welche noch von der Aktion in Essen die Tage zuvor übrig waren, ging es zunächst zu dem Park in der Nähe des Hauptbahnhofes, welcher mittlerweile die erste Anlaufstelle für unsere Aktiven darstellt. Mit dabei hatten sie Wasserbehälter, Süßigkeiten-Packs, Hygienebeutel, Hundefutter, Kaffee, Fischdosen, Tütensuppen, Toast, Scheiblettenkäse, gekochte Eier und Onkelz-Schals aus dem Merchbestand für gute Zwecke.

Schnell traf man auf einige bekannte Gesichter, allerdings waren deutlich weniger Bedürftige im Park und später in der Innenstadt wie üblich, was vermutlich am regnerischen Wetter lag. Allerdings bedeutete das (leider) nicht, dass unsere Mitglieder nichts zu tun hatten. Ein besonderer Moment ereignete sich kurz nachdem das B.O.S.C.-Trio einen Mann mit Kaffee und Süßigkeiten versorgt hatte. Ein kleiner Junge von vielleicht fünf oder sechs Jahren kam auf die Drei zugelaufen, weil seine Mutter so großartig fand, was unsere Mitglieder da machen. Er kam und wollte sehen, was für Sachen dort verteilt werden. Manuela hat ihm ein Tütchen mit Süßigkeiten gegeben, aber er hat sich nur ein Teil rausgenommen. Der Rest sollte für die Leute sein, die das wirklich brauchen.

Auch diese Seite bietet das „Licht der Hoffnung“. Man unterstützt nicht nur hilfsbedürftige Menschen in ihrem Alltag, sondern man zeigt auch anderen, wie gut und wichtig diese gesellschaftliche Solidarität ist.

29.01.2022 - Hessen, Frankfurt (bundesweiter aktionstag)

War es im Ruhrpott schon eine stattliche Zahl an elf B.O.S.C.-Mitgliedern, die am bundesweiten Aktionstag teilgenommen haben, so wurde diese Zahl in Frankfurt sogar noch überboten. Sage und schreibe zwölf Helfer aus den Reihen des Social Clubs fanden sich zusammen, um in der Mainmetropole ein Zeichen der Hoffnung und Solidarität zu setzen; der B.O.S.C. war also im vollen Dutzend unterwegs. Mit drei Bollerwagen und jeder Menge Essen (Bananen, Müsliriegeln, heißen Suppen, etc.), Getränken (Kaffee, Wasser, Apfelschorlen), Hygieneartikeln sowie vereinzelt Kleidungsstücken ausgestattet ging die Reise an der Hauptwache los. Über Eschenheimer Tor, Zeil und Konstabler Wache führte die Route unsere Mitglieder. Sie trafen auf zahlreiche hilfsbedürftige Personen, egal ob einzeln oder in kleinen Gruppen. Einige waren unseren Mitgliedern bereits aus vorherigen Aktionen im Rahmen des Lichtes für Hoffnung bekannt. Insgesamt waren Manu, Dani, Mat, Jackie, Kerstin, Bruno, Claudi, Heike, Nick, Bernd, André und Katja mehr als drei Stunden in Frankfurt unterwegs und konnten die Sorgen einiger Menschen zumindest temporär etwas schmälern.

29.01.2022 - Sachsen, Leipzig (Bundesweiter Aktionstag)

In Leipzig hatten sich für das bundesweite Licht der Hoffnung Ende Januar die B.O.S.C.-Mitglieder Guido, Lippi und … zusammengetan. Wie bei den vorherigen Aktionen startete die Tour am Leipziger Bahnhof. Im Gepäck hatten sie wie immer warme Getränke und Tütensuppen sowie kleinere Snacks. Hierfür fanden sich viele dankbare Abnehmer im und um den Hauptbahnhof und auch für den Hund eines bedürftigen jungen Mannes hatten die Drei ein paar Leckerlies dabei. Des Weiteren hatten die B.O.S.C.-ler auch eine große Zahl an selbst mitgebrachten Kleidungsstücken. Diese waren in so großer Anzahl vorhanden, dass man gar nicht alle an den Mann oder die Frau bringen konnte. Diese lagern nun bei Guido im Keller. Dennoch war es erneut eine sehr gelungene Aktion.

29.01.2022 - Schleswig-Holstein, Neumünster (Bundesweiter Aktionstag)

Im hohen Norden waren für den 29.01. Regen und Sturm angesagt. Das hielt unsere Mitglieder Krolle und Eggi nicht davon ab ihren Beitrag zum bundesweiten Aktionstag im Rahmen des Lichtes der Hoffnung in Neumünster zuzusteuern. Der Aktionsradius der beiden beschränkte sich auf den Hauptbahnhof, da sich vermutlich aufgrund des Wetters viele Bedürftige von den üblichen Außenplätzen zurückgezogen hatten. Aber die Menschen am Bahnhof von Neumünster freuten sich sehr über heißen Tee, Tütensuppen, Schokolade und Traubenzucker.

29.01.2022 - Nordrhein-Westfalen, Essen & Bottrop (bundesweiter aktionstag)

„Elf B.O.S.C.-ler müsst ihr sein“

In Essen fand sich zum bundesweiten Aktionstag im Rahmen des Projekts „Licht der Hoffnung“ im wahrsten Sinne des Wortes eine B.O.S.C.-Mannschaft zusammen. Sage und schreibe zu elft, und damit zahlenmäßig quasi eine komplette Fußballtruppe, zog man mit zwei randvollen Bollerwagen durch die Ruhrpottmetropole. Mit dabei waren unsere Mitglieder Pascal, Enni, Manuela, Woody, Mario, Heiko, Benjamin, Toddy, Matt, Oli und Nine. Die Bollerwagen waren bereits im Vorfeld sortiert und aufgeteilt worden, so dass in dem einen Schals, Socken, Leggins, Kleidung, Unterhosen sowie in Zipperbeuteln vorbereitete und nach Geschlechtern getrennte Hygienepakete waren. Der andere Bollerwagen war bestückt mit Thermoskannen, Kaffee, Suppen, Obst, Fisch, Süßigkeiten und weiteren Nahrungsmitteln. Kaum am Bahnhof losgezogen wurde die B.O.S.C.-Elf auch schon belagert. Viele Einzelpersonen oder kleinere Grüppchen waren sehr dankbar für das Angebot und insbesondere die vom bereitgestellten Aktionsbudget des B.O.S.C. eingekauften Socken, Unterwäsche und Leggins erfreuten sich großer Beliebtheit.

Nachdem man bereits in Essen einen guten Teil seiner Gaben verteilt hatte, war ein weiteres Ziel des Tages Bottrop, genauer gesagt der Borsigweg. Der Borsigweg ist eine Siedlung mit Notunterkünften für Hilfebedürftige, die vom Bottroper Sozialamt verwaltet wird. Nach Absprache mit den dortigen Verantwortlichen durften unsere Mitglieder dort das Licht der Hoffnung testen. Wie es sich für eine Fußballmannschaft gehört, fand auch die ein oder andere Auswechslung statt, so dass manche Mitglieder nicht mit nach Boztrop fuhren, dafür aber unser Mitglied Wolle dazu stieß. Nach anfänglicher Vorsicht kamen die ersten Bedürftigen dann aber doch auf uns zu und nahmen dankbar die Hilfe in Anspruch. Es waren zwar unter dem Strich nur etwas mehr als ein halbes Dutzend Menschen die hier Hilfe in Anspruch nahmen, aber es geht ja auch nicht um Quantität, sondern auch um die Qualität der Hilfe. In Summe war es eine sehr gelungene Aktion, wobei man sich im Nachgang einig war, dass man sich für den Borsigweg etwas anders aufstellen müsste, ggf. mit Tischen oder einer Bierzeltgarnitur, da man sich hier an einem festen Platz befindet. Der Bedarf an Unterstützung wäre in jedem Fall vorhanden.

29.01.2022 - Niedersachsen, Hannover (bundesweiter Aktionstag)

Am frühen Nachmittag begann für unsere Mitglieder Kevin, Tobias, Andy und … ein erneut schönes und erfolgreiches Licht der Hoffnung, dieses Mal im Rahmen des bundesweiten Aktionstages am 29.01.2022. Mit Anhänger und einem Rucksack pro Mann ausgerüstet ging es am Bahnhof los um Klamotten, Schals, Hygieneartikel, Süßigkeiten, Kaffee und Suppen unter die Menschen zu bringen. Bereits kurz nach Tourstart fand man eine zehnköpfige Gruppe Bedürftiger, die sich nach anfänglicher Skepsis doch sehr über die wärmenden Gaben. Weiter ging es dann in Richtung Innenstadt wo weiteren Menschen geholfen werden konnte. Egal ob es Nahrungsmittel waren, passende Klamotten oder sogar ein Paar Schuhe für einen Mann der sehr abgelaufene Schuhe hatte, fast alle Wünsche konnten unsere Mitglieder erfüllen. Fast alle? Ja, nur fast alle. Einem Pärchen, dessen Anhänger für ihr Hab und Gut nur auf Eisen rollt, konnte leider kein Schlauch zur Verfügung gestellt werden. Dieser Wunsch kam dann doch etwas überraschend, dennoch war es aus Sicht unserer Mitglieder eine wieder einmal sehr gelungene Aktion.

24.01.2022 - Schweiz, Zürich, Gerechtigkeitsgasse

In Zürich beim Gassentierarzt gehört der B.O.S.C. mit seinen Mitgliedern nach diversen „Licht der Hoffnung“ – Aktionen fast schon zum Inventar. Im Januar waren Daniela und Bea vor Ort und verteilten Tütensuppen, Tee, Bananen, Kekse und Punsch. Die Delegation des B.O.S.C. wurde wie immer sehr herzlich empfangen und es ließen sich schnell einige bekannte Gesichter identifizieren. Daniela und Bea konnten viele gute Gespräche führen und den Bedürftigen ein Licht schenken. Insgesamt war der Andrang recht groß und die Aktion konnte erneut als Erfolg verbucht werden.

23.01.2022 - Nordrhein-Westfalen, Hamm, Nordpark bis Bahnhof

Für den 23.01.2022 in Hamm hatte sich mit Henning, Manuela und Kevin ein bereits eingespieltes und routiniertes B.O.S.C.-Trio verabredet. Im Gepäck hatten sie Sandwichtoast, Fischkonserven, Eier, Knoppers, Kaffee nebst Bechern und Sahne sowie Hygieneartikel wie Masken und Einwegrasierer. Zusätzlich hatten sie auch noch 50 Schals aus dem Merchbestand und weitere Klamotten wie Longsleeves und Hoodies dabei.

Über die Innenstadt, in welcher kaum Bedürftige anzutreffen waren, führte der Weg unsere Mitglieder zum Nordpark. An diesem bekannten Treffpunkt wurden die drei sehr freundlich empfangen. Sowohl Nahrungsmittel als auch Kleidung wurden sehr gerne angenommen und zauberten den Bedürftigen ein dankbares Lächeln ins Gesicht.

Der Rückweg führte die B.O.S.C.-Delegation dann in Richtung Bahnhof, wo sie ebenfalls Gutes tun konnten. Egal, ob es sich dabei um Suppe oder Süßigkeiten oder um eine spontan bereitgestellte Decke für einen Mann handelte, die Dankbarkeit und die Freude waren allerorten spürbar. Und diese Freude ist keine Einbahnstraße. Wenn man Kevin, Manuela und Henning zuhört, dann fragt man sich manchmal, wer sich eigentlich mehr freut: die Bedürftigen, denen geholfen wird, oder die Helfer, die mit wenig Mitteln schon so viel bewirken können.

Das Lächeln und die Dankbarkeit in den Gesichtern dieser Menschen sagen mehr als jedes einzelne Wort dieses Textes. Das Lächeln überträgt sich auf unsere Mitglieder, motiviert und gibt Kraft für diesen und weitere Einsätze.

Und wie war das gleich nochmal, „Wer schön sein will muss lachen“? Frei nach diesem Motto war die Aktion in Hamm ein voller Erfolg und schreit nach Wiederholung😉. Die drei Licht-der-Hoffnung-Veteranen sind jedenfalls schon in der Planung für weitere Aktionen.

15.01.2022 - Hessen, Frankfurt, unterschiedliche Anlaufstellen

Am 15.01.2022 fand sich eine große Gruppe freiwilliger Helfer des B.O.S.C. zusammen, um von der Liebfrauenkirche bis zum Römer sowie von Hauptwache bis Konstablerwache Hoffnung und Wärme unter die Bedürftigen zu bringen.

Mit drei voll befüllten Bollerwagen zogen unsere Mitglieder Chris, Kerstin, Jackie, Manuela, Claudi, Bernd und Sinah los um u.a. Müsliriegel, Süßigkeiten, Fischkonserven, Laugenstangen, Tütensuppen, Bananen und Getränke zu verteilen. Darüber hinaus wartete auch noch eine beträchtliche Menge an Hygieneartikeln, von Desinfektionsmittel über OP-Masken, Zahnbürsten, Deo, und Taschentüchern, bis hin zu Kondomen sowie einige wärmende Textilien, wie Fleece-Decken, Socken oder Onkelz-Schals, darauf, an den Mann oder die Frau gebracht zu werden.

Die B.O.S.C.-Gruppe startete an der Liebfrauenkirche und zog von dort weiter in Richtung Katharinenkirche. Hier wurden sie dann von einer Mitarbeiterin eingeladen sich anzusehen, wie sie die Kirche für Obdachlose hergerichtete hatten.

Dort wurden Suppen, warme Getränke und Schlafplätze für die wohnungslosen Menschen bereitgestellt. Für unsere Mitglieder war es sehr schön zu sehen, was dort für die Menschen getan wird.

Uns ist es eben auch wichtig, nicht in Konkurrenz zu solchen Organisationen und Einrichtungen zu treten, sondern diese zu ergänzen, zu unterstützen und durch Gespräche in Erfahrung zu bringen, wo man helfen kann.

In der Zwischenzeit wurden auch immer mehr Bedürftige auf die B.O.S.C.-ler aufmerksam und unsere Mitglieder hatten alle Hände voll zu tun. In diesem Treiben fühlte sich eine ältere Dame auch nicht ausreichend beachtet, was kurz zu Diskussionen führte, welche aber schnell beigelegt werden konnten. Auch so etwas gehört zum Licht der Hoffnung eben dazu.

Weiter über die Konstablerwache und die Hauptwache traf man auf viele weitere hilfsbedürftige Personen und auch eine bereits bekannte Gruppe von Punks freute sich über das Wiedersehen mit der B.O.S.C.-Mannschaft. Über die Hauptwache und die dortige B-Ebene endete dann der Fackellauf der Hoffnung in Frankfurt.

Viele Erlebnisse und ein langer Tag wollten verarbeitet werden. Ein passenderes Schlusswort als das unseres Mitglieds Sinah für diese und auch alle anderen Aktionen kann man fast nicht finden, daher hier das wörtliche Zitat:

„Mein persönliches Highlight waren neben den bekannten Gesichtern auch zwei Männer, die uns sehr genau sagen konnten, was sie brauchten. Sie wollten nicht einfach alles, was wir zu geben hatten, sondern hatten nur kleine Wünsche, wie etwa eine Dose Fisch mit Brot und einen warmen Tee. Diese Menschen sind der Grund, warum wir tun, was wir tun und warum wir es vor allem gerne machen! So vielen Menschen konnten wir trotz der schweren Zeit ein Lächeln ins Gesicht zaubern und das war die Mühe und den Muskelkater doch alle Male wert!“

Dem lässt sich nichts hinzufügen!

27.12.2021 - Niedersachsen, Osnabrück, Hauptbahnhof & Innenstadt

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22.12.2021 - Nordrhein-Westfalen, Duisburg, Hauptbahnhof & Innenstadt

Letztes Jahr zogen Chris, Anne und Mario zwei Tage vor Weihnachten vollbepackt los, um eine weitere Aktion im Rahmen des Projekts „Licht der Hoffnung“ zu starten. Hierfür erhielten die drei im Vorfeld großzügige Spenden von weiteren Mitgliedern, darunter Wintermützen, Nahrungs- und Hygieneartikel.

Kaum am Duisburger Hauptbahnhof angekommen, war die Nachfrage nach den mitgebrachten Spenden bereits groß. Nachdem die ersten Bedürftigen versorgt waren, ging es weiter über die Bahnhofsplatte, wo man auf ein Pärchen traf, welches schon mehrere Jahre auf der Straße lebte und das sehr glücklich über die Hilfe war. Von dort zog unser Trio dann weiter in die Innenstadt, wo man auf eine Gruppe Obdachloser traf, die ebenfalls sehr dankbar für Decken, Getränke und Nahrung waren. Nur wenige Meter daneben konnten die drei dann auch noch einem Mann mit seinem Hundewelpen Gutes tun, Anne hatte für solche Fälle in weiser Voraussicht nämlich auch etwas Hundefutter dabei. Über den Hauptbahnhof ging es noch in den Gordeler Park und nach vier Stunden, weiten Wegen mit zwei Bollerwagen und vielen guten Gesprächen ging der Tag der drei Helfer zu Ende. Glücklich über die Dankbarkeit und die Freude in den Augen der Menschen und bereichert davon, den Schwächsten der Gesellschaft zumindest ein etwas wärmeres und hoffnungsvolleres Weihnachtsfest ermöglicht zu haben.

19.12.2021 - Nordrhein-Westfalen, Köln, DOM & Innenstadt

Kurz vor Weihnachten in Köln waren unsere Mitglieder Henning und Kevin erneut unterwegs, um das Licht der Hoffnung in der Domstadt zum Leuchten zu bringen.

Los ging es wie bereits beim letzten Mal am Hauptbahnhof auf der Domseite. Damals trafen die beiden dort zahlreiche notleidende Menschen, diesmal sollte dem aber nicht so sein. Wie sich später im Gespräch mit zwei Bedürftigen herausstellte, wurde die Polizei dazu angehalten, diesen Platz regelmäßig zu räumen, was dazu führte, dass sich auch die Treffpunkte verschoben hatten.

In der Innenstadt trafen die beiden B.O.S.C.-ler dann aber auf einige Bedürftige, denen mit den Spenden der beiden gut geholfen werden konnte. Insbesondere ein älterer Herr freute sich so ehrlich und herzerwärmend über die Gaben – und dabei ging es in seinem Fall nicht um etwas Großes oder Außergewöhnliches, sondern lediglich um ein Paar Socken. Ein Paar Socken ist für die meisten Menschen etwas völlig selbstverständliches und nichts, dem man große Beachtung zukommen lässt. Für andere aber ist ein Paar Socken ein unschätzbar wertvolles, weil wärmendes Gut. Alles eine Frage der Perspektive.

06.12.2021 - Schweiz, Zürich, Gerechtigkeitsgasse

Pünktlich zum Nikolaustag, oder Samichlaus wie dieser in der Schweiz genannt wird, waren unsere Mitglieder Daniela und Bea erneut in Zürich beim Gassentierarzt vor Ort. Und wurden wie immer herzlich empfangen.

Diesmal hatte die B.O.S.C.-Abordnung, neben den fast schon als Klassikern zu bezeichnenden Lebensmitteln Tee, Punsch und Supen, aus gegebenem Anlass eine „Samichlaus-Kiste“ bestückt mit Mandarinen, Nüssen und Schokolade dabei. Diese erfreute sich sehr großer Beliebtheit.

05.12.2021 - Niedersachsen, Osnabrück

Nachdem der zweite Streich im November erneut so gut verlaufen war und die sinkenden Temperaturen insbesondere für bedürftige und obdachlose Menschen täglich eine große Bürde sind, ließen die B.O.S.C.-Mitglieder Kevin und Manuela nicht viel Zeit verstreichen um erneut zur guten Tat zu schreiten.

Neben den üblichen Utensilien wie Kaffee, Tee, Tütensuppen und Hygieneartikeln, hatten die beiden auch Schlafsäcke und Konserven, welche von unserem Mitglied Krolle gespendet wurden, und Nikolaustüten dabei. Für letztere hatte Kevin aus gegebenem Anlass Nikoläuse und Lebkuchen besorgt und Manuela hatte Mandarinen im Gepäck. Schnell war die Idee geboren hier einen kleinen Gruß zum Nikolaus in der Tüte zu verteilen.

Mit Bollerwagen plus Anbau um alle Sachen transportieren zu können ging es dann am Osnabrücker Bahnhof los, zweite Station sollte der Park sein wo man bereits bei den ersten beiden Aktionen vielen Menschen helfen konnte. Dort angekommen wurden die B.O.S.C.-ler teilweise schon wie alte Bekannte begrüßt und schnell waren die ersten Suppen, Kaffees, Nikolaustüten und Schlafsäcke verteilt. Über weitere Stationen in der Innenstadt ging es dann wieder zurück zum Park. Die Nahrungsmittel, wie auch die Hygieneartikel und Schlagsäcke waren heiß begehrt und wurden fleißig verteilt. Highlight waren aber die Nikolaustüten die für viele strahlende Gesichter führten. Viele Menschen, insbesondere ein sehr junges Mädchen, waren davon sehr begeistert. Dabei stellte sich heraus, dass es nicht der materielle Wert ist, sondern der Gedanke und die Geste dahinter. Der Gedanke, dass es Menschen gibt, die an die schwächeren Denken und diese nicht wie Abschaum behandeln.

Schließlich konnte man auch diese Aktion in Osnabrück erneut als vollen Erfolg verbuchen. Und dieser soll nun monatlich ein fester Bestandteil in Osnabrück werden.

Zum Ende unserer Tour besuchten wir noch einmal den Treffpunkt im Park, wo jetzt auch noch ein paar andere zugegen waren. Wir verteilten dort noch ein paar Heißgetränke, Konserven und Hygieneartikel und beendeten dann unsere Tour mit dem Gedanken, dass wir abgesehen von den monatlich stattfindenden Touren in wechselnden Städten, Osnabrück jetzt zu einem mindestens auch monatlich festen Bestandteil machen werden.

14.11.2021 - Niedersachsen, Osnabrück

Mitte November zogen die B.O.S.C.-Mitglieder Henning, Kevin und Manuela ein zweites Mal in Osnabrück los, um dort besagtes Licht der Hoffnung zu verbreiten. Bewaffnet mit Suppe, Kaffee, Fischdosen, Süßigkeiten und Hygieneartikeln traf man schnell auf einige altbekannte aber auch viele neue Gesichter. Die anfängliche Skepsis, welche gegenüber unseren Mitgliedern bei der ersten Aktion herrschte war dieses Mal nicht vorhanden. Die Begrüßung war freundlich und schnell fanden Suppen und Kaffee dankbare Abnehmer und Abnehmerinnen. Die B.O.S.C.-Abordnung war jedoch nicht allein unterwegs. Sie trafen auf einen jungen Mann, welcher ebenfalls Suppen verteilte und erfuhren, dass er früher ebenfalls bedürftig war. Nun, nachdem er wieder auf die Beine gekommen ist, möchte er der Gesellschaft etwas zurückgeben und Gutes tun. Er hat nicht vergessen, wo er einmal war.

Im weiteren Verlauf der Runde trafen Henning, Kevin und Manuela noch vereinzelt weitere Bedürftige und konnten wärmende Suppe und Kaffee an den Mann oder die Frau bringen. In vielen guten Gesprächen auf Augenhöhe konnte man den Menschen so wieder für wenige Stunden das Gefühl schenken, dass sie auch dazu gehören und auch die tägliche Sorge nach dem nötigsten zum Überleben wurde für den Moment getilgt.

Alles in allem lässt sich von einer wieder mal sehr gelungenen Aktion sprechen, welche einigen Menschen ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hat.

04.10.2021 - Schweiz, Zürich, Gerechtigkeitsgasse

Bestes – also zumindest trockenes – Herbstwetter haben unsere Mitglieder Uschj und Daniela erneut dafür genutzt, das Licht der Hoffnung hinaus in die Welt zu tragen.

Im Rahmen ihrer regelmäßig stattfindenden Aktionen kümmern die beiden sich um Obdachlose und Bedürftige in Zürich und standen so auch Anfang Oktober wieder mit ihrem Tisch, ihren kleinen Gaben sowie mit vier offenen Ohren am – bei allen Klienten – wohlbekannten Platz.

Besonders von der Möglichkeit, hier neben heißen Getränken und der ein oder anderen Leckerei zum dringend benötigten Energie tanken noch ein paar warme Worte abzuholen – oder auch für unser Engagement loszuwerden – wurde diesmal ein reger Gebrauch gemacht, sind es doch vor allem auch die menschlichen Kontakte und Gespräche, mit denen genau so geholfen werden kann, wie mit Lebensmitteln.

12.09.2021 - Baden-Württemberg, Stuttgart

Bei bestem Spätsommerwetter hatten sich unsere Mitglieder Claudia, Jasmin, Jens und Manu verabredet, um das mittlerweile bereits zur guten Tradition gewordene Licht der Hoffnung des B.O.S.C. in Stuttgart zu entzünden. Der Bollerwagen war voll bepackt mit heißem Wasser, Suppenterrinen, Schokolade, Hygienartikeln und medizinischen Gesichtsmasken. Noch bevor die Runde der B.O.S.C.-ler so richtig begonnen hatte, kam eine Rentnerin ganz offen auf sie zu und begann zu erzählen wie schwer sie es mit ihrer kleinen Rente hat über die Runden zu kommen. Sie war zwar nicht obdachlos, doch nahm sie einige Kleinigkeiten sehr dankbar von uns an. Hilfsbedürftigkeit kann viele Gesichter haben.

In der Innenstadt der Schwabenmetropole traf man nur vereinzelt Personen , denen man mit den mitgebrachten Utensilien Gutes tun konnte. Das nicht alle Menschen auf Anhieb mit dieser unerwarteten Hilfsbereitschaft klar kommen zeigte sich im Verlauf dieses Tages auch. Die Blicke der Passanten zogen Claudia, Jasmin, Jens und Manu auf jeden Fall auf sich, sie wurden sogar von einem älteren Ehepaar fotografiert, die von der Aktion offensichtlich sehr angetan waren.

Abschließend führte der Weg dann noch in Richtung Bahnhof. Dort traf man dann auf eine große Zahl an Obdachlosen die sehr dankbar für die angebotene Hilfe waren.

Es war ein Nachmittag mit vielen, teils sehr unterschiedlichen und eindringlichen Eindrücken der gezeigt hat, wie vielfältig die Reaktionen auf die Unterstützung sein kann. Auf der einen Seite große Dankbarkeit und Freude,  teilweise aber auch Zögerlichkeit und Misstrauen. Insgesamt war die Aktion in Stuttgart trotzdem ein voller Erfolg.

06.09.2021 - Schweiz, Zürich, Gerechtigkeitsgasse

Mit unseren Mitgliedern Daniela und Uschj zog Anfang September erneut eine Delegation des B.O.S.C. los, um der Gassentierärztin Mirjam Spring bei ihrer Arbeit unter die Arme zu greifen.

Diesmal waren zwar weniger Leute da als beim ersten Mal, allerdings waren einige bekannte Gesichter unter den Anwesenden und es konnten durch den geringeren Andrang auch intensivere Gespräche mit den Bedürftigen geführt werden. Auch diesmal waren alle sehr dankbar für die ausgegebenen Spenden in Form von Getränken, Obst, Süßigkeiten und Hygieneartikeln für die Menschen sowie natürlich Hundefutter für die Vierbeiner.

29.08.2021 - Nordrhein-Westfalen, Köln, Dom & Hauptbahnhof

Ende August waren unsere Mitglieder Manuela, Kevin, Henning und Christian rund um den Kölner Hauptbahnhof/Kölner Dom unterwegs um auch hier das B.O.S.C.-Licht der Hoffnung unter die Bedürftigen zu bringen. Dabei ließen sich unsere Mitglieder auch von anhaltendem Regen nicht von ihrem Vorhaben abbringen und starteten direkt am Bahnhof mit der Ausgabe von Suppen, Kaffee, Bananen, Süßigkeiten und auch Hundeleckerlis. Oftmals sind die Hunde nämlich die einzigen Bezugspersonen für die Menschen auf der Straße.

Nachdem die ersten Hilfsbedürftigen versorgt worden waren ging es auch direkt weiter auf die andere Seite des Bahnhofes wo ebenfalls große Nachfrage bestand. Manch einen Bedürftigen schreckte der Andrang dann doch eher ab, dennoch konnte auch einem etwas schüchternen Mann durch aktive Ansprache etwas Gutes getan werden. Nachdem die ursprünglich geplanten Rationen bereits hier zur Neige gingen, kauften unsere Mitglieder dann im Bahnhof sogar noch das Ein oder Andere nach und machten sich dann auf den Weg durch Köln, am Rhein entlang und weiter zum Markt. Auch hier wurde weiter fleißig verteilt. Teilweise war der Andrang in diesem Bereich dann aber nicht mehr so groß, so dass auch mehr Zeit blieb, um mit den Bedürftigen ins Gespräch zu kommen.

Insgesamt lässt sich also auch bei der Aktion in Köln von einer gelungenen sprechen. Manuela, Kevin, Henning und Christian jedenfalls spinnen schon die Pläne für die nächste Aktion.

09.08.2021 - Schweiz, Zürich, Gerechtigkeitsgasse

Im August waren wir nun schon zum zweiten mal beim Gassentierarzt in Zürich zugegen. Dieses Mal erhielt unser Mitglied Claudia Unterstützung von Uschj, die sich ebenfalls im B.O.S.C engagiert. Beide wurden von Leiterin Mirjam wieder herzlich empfangen. Es wurde uns sogar ein Tisch bereitgestellt, an dem die Gaben an die Bedürftigen verteilt werden konnten und so gab es für die menschlichen Klienten Aprikosen, Bananen und Fruchtbonbons, während es für die tierischen Klienten Streicheleinheiten gab.
 
Bestimmt genauso wichtig wie die Spenden sind die Gespräche die zustande kamen und die den Bedürftigen gezeigt haben, dass sie nicht vergessen, sondern ganz im Gegenteil wahr- und ernstgenommen werden. Unsere Mitglieder wurden mit Dank und dem Gefühl belohnt, als wären sie bereits alte Bekannte. Und natürlich konnten Claudia und Uschj mit dem Gefühl nach Hause gehen, etwas Gutes getan zu haben.

01.08.2021 - Niedersachsen, Osnabrück, Innenstadt

Henning, Manuela und Kevin haben sich verabredet um in Osnabrück das bereits bekannte Licht der Hoffnung zum Leuchten zu bringen. Diese Hoffnung manifestierte sich in der Form von Instantkaffee, Tütensuppe, Knoppers, Duplos, Hygieneartikeln (Danke an Krolle), Bananen, Dosenfisch, Tütensuppe, Schokolade, Äpfel, Leckerlis für Hunde, Zucker und Milch – quasi ein kleiner, mobiler B.O.S.C.-Supermarkt auf dem Bollerwagen.

Der erste Stopp den sich das Trio ausgeguckt hatte sollte dann auch schon der letzte sein. Zwar musste zunächst das Eis zwischen den B.O.S.C.-lern und den Bedürftigen gebrochen werden, aber schnell war die anfängliche Skepsis überwunden und die ersten Kaffees, Suppen und Bananen wurden dankbar angenommen. Auf dem weiteren Weg traf man noch auf viele Bedürftige die alleine unterwegs waren, diese wurden natürlich auch versorgt. So leerte sich der Bollerwagen zusehends und kurz nach der Rückkehr zum Haupttreffpunkt der Bedürftigen musste der B.O.S.C.-Markt für diesen Tag „Ausverkauft“ melden.

Was den Menschen aber ganz besonders geholfen hat waren gar nicht die materiellen Dinge, da auch andere Personen hin und wieder Essen verteilen, sondern es war die Zeit die man sich für die Menschen genommen hat, das Lächeln und Lachen, die Gespräche, dadurch bekamen die Bedürftigen das Gefühl ein Teil der Gesellschaft und nicht ausgestoßen zu sein.

Um es mit Henning zu sagen: Allein diese Tatsache ist es wert so etwas immer wieder zu machen. Dem kann man nichts mehr hinzufügen.

01.08.2021 - Hessen, Frankfurt, Innenstadt

Ein weiteres Mal erleuchtet das Projekt „Licht der Hoffnung “ die Gassen von Frankfurt.

Mit zwei prallgefüllten Bollerwagen zogen unsere Mitglieder Kerstin, Nick und Claudi sowie zwei weiteren Freundinnen durch die Innenstadt um dort an Obdachlose und Bedürftige Essen, Getränke und Hygieneartikel zu verteilen.

Natürlich wurden auch die anzutreffenden Hunde nicht vernachlässigt.

Innerhalb von drei Stunden konnte alles an dankbare Menschen und ihre Freunde auf vier Pfoten überreicht werden, wobei auch viele dieser Menschen ein wenig ihrer Geschichte preisgaben.

Tolle, lustige und traurige Gespräche.

Für alle war auch an diesem Tage wieder klar: Jederzeit wieder !

05.06.2021 - Hessen, Frankfurt, Innenstadt

Anfang Juni waren Kerstin und Bernd zusammen in Frankfurt unterwegs. Gegen Mittag kümmerten sie sich in der Innenstadt um ca 25 bedürftige Personen, im Gepäck hatten sie unter anderem Apfelsaftschorlen, Müsliriegel, Bananen, Kaffe, Käsebrötchen und Knoppers. Auch Hundefutter und Leckerlies durften nicht fehlen und selbst an Damenhygieneartikel wurde gedacht.

Die beiden haben sehr gute Erfahrungen unterwegs gemacht, die Bedürftigen waren alle freundlich und sehr dankbar für die Aufmerksamkeit und die kurzen Gespräche die auf der Tour entstanden sind und die nächsten Aktionen sind bereits in Planung.

07.06.2021 - Schweiz, Zürich, Gerechtigkeitsgasse

„Ein Freund, ein guter Freund …“ muss nicht immer menschlich sein.

Insbesondere für Armutsbetroffene und Obdachlose hat ein Tier einen ganz besonderen Stellenwert, bietet es doch Halt, Tagesstruktur, Verantwortung und auch Schutz. Jeder, der selbst ein Haustier hat, weiß, dass ab und an ein Tierarztbesuch nötig und dieser oftmals nicht günstig ist. Viele Betroffene können sich daher eine Behandlung nicht leisten. Aus diesem Grund bietet Mirjam Spring in der Gerechtigkeitsgasse in Zürich einmal in der Woche den „Gassentierarzt“ an, um sich um die tierischen Freunde der Betroffenen zu kümmern.

Fast 900 Konsultationen 2020 sprechen für sich und zeigen, dass Mensch und Tier dieses Angebot gerne wahrnehmen. Und unser Schweizer Mitglied Daniela und ihre Freundin Tamara ließen es sich nicht nehmen, das „Licht der Hoffnung“ auch zum „Gassentierarzt“ zu tragen und vor Ort zu unterstützen.

Nach vorausgegangener Aufklärungsarbeit über die Onkelz und den B.O.S.C. wurden Daniela und Tamara herzlich von Leiterin Mirjam begrüßt und konnten den Bedürftigen auf einem zur Verfügung gestellten Tisch selbstgemachten Eistee, Butterbrezeln, Schokoladenstängeli und Äpfel anbieten. Auch an die Hunde wurde gedacht, sodass Hundefutter und zwei Leinen für den „besten Freund des Menschen“ zur Verfügung standen. Das Angebot des B.O.S.C. wurde dankend angenommen, und nach vielen tollen Gesprächen war am frühen Abend schließlich alles verteilt.

Das Fazit der Betroffenen? Der B.O.S.C. ist sehr gerne willkommen! Darüber freuen wir uns und hoffen bald wieder vor Ort unterstützen zu können!

16.05.2021 - Baden-Württemberg, Stuttgart, Innenstadt

Stuttgart 21. Es war ein langer langer Weg und niemand sagte es wird leicht… – so könnte der Kontext zwischen dem milliardenschweren Bauvorhaben und dem Lied der Böhsen Onkelz lauten.

Ganz im Gegensatz zu dem, was unsere 4 Mitglieder Nicole, Manu, Jasmin und Jens in kürzester Zeit und ohne große finanzielle Mittel für das Projekt Licht der Hoffnung auf die Beine stellten.

Nach kurzer Planung verabredeten sich die B.O.S.Cler, um in der Fußgängerzone Königstraße den Obdachlosen und Bedürftigen mit hausgemachten Lunchpaketen, Kaltgetränken, Obst, Schokoladenriegel, 5 Minuten Terrinen und heißem Kaffee eine kleine Freude zu bereiten.

Aber auch an die eventuell anzutreffenden Vierbeiner wurde mit Futter und Leckerlies gedacht.

Erstaunt über soviel Hilfsbereitschaft, aber überglücklich, nahmen viele der angetroffenen Bedürftigen gerne die Aufmerksamkeiten an. Aufgrund dieses positiven Ergebnisses wird auch diese Aktion ganz sicher wiederholt werden.

08.05.2021 - Hessen, Frankfurt, Innenstadt

Auch in Frankfurt soll das Licht der Hoffnung für die Hilfsbedürftigen leuchten, sodass es am 08.05. zu einer Aktion an der Liebfrauenstraße kam. Unser Mitglied Bernd traf vor Ort acht Hilfsbedürftige an, an die er pro Person eine Banane, zwei Nuss-Müsliriegel sowie eine 0,5l-Flasche Apfelschorle verteilen konnte. Unerwartete Geschenke, die die Hilfsbedürftigen mit Dank und Freundlichkeit quittierten.

Was kann ein Einzelner schon bewirken? Nun, auch ein Einzelner kann zum Licht der Hoffnung werden.

28.03.2021 - Niedersachsen, Hannover, Hauptbahnhof

Never change a running system oder: was einmal gut funktioniert hat, sollte wiederholt werden. So haben sich unsere Mitglieder Tobias und Jens Ende März erneut zum Hauptbahnhof in Hannover begeben, um bedürftige Menschen mit Kaffee und Tüttensuppen zu versorgen.

Neben dem Proviant hatten die B.O.S.C.-ler noch Taschentücher sowie medizinische Masken im Gepäck und standen selbstverständlich auch für Gespräche zur Verfügung.

Schon an der ersten Anlaufstelle trafen die Jungs auf ca. 20-30 Obdachlose, welche sehr dankbar für die mitgebrachte Verpflegung waren. Nach zwei weiteren Stationen waren dann die Vorräte auch schon aufgebraucht, aber dafür einige Bedürftige um eine Sorge erleichtert.

Auch diesmal kann die Aktion im Rahmen „Licht der Hoffnung“ in Hannover als voller Erfolg gewertet werden, weshalb weitere „Hoffnungslichter“ schon in Planung sind. Jens und Tobias überlegen auch bereits, wie sie es schaffen können, noch mehr Verpflegung zu transportieren, da ihnen bei ihrer Tour noch viele Obdachlose aufgefallen sind, welche sie nicht mehr versorgen konnten.

19.03.2021 - Sachsen, Leipzig, Hauptbahnhof

In jeder Straße, in jeder Stadt und auch am Hauptbahnhof Leipzig brennt unser Feuer!

So war Guido Mitte März erneut dort unterwegs, um das Feuer weiter am brennen zu halten. Neben der sehr beliebten heißen Tasse Suppe mit Huhn und Kaffee hatte er auch Hundefutter dabei, da beim letzten Mal die Vierbeiner einiger Obdachloser leider nicht mit versorgt werden konnten.

Wieder konnten einige Bedürftige, vom Obdachlosen, über Flaschensammlerinnen bis hin zu Straßenmusikern mit warmer Nahrung versorgt werden.

Einen bemerkenswerten Wow-Effekt konnte Guido bei zwei Studenten hervorrufen, die dem Spiel eines der Straßenmusikanten lauschten und es gar nicht fassen konnten, dass es Menschen gibt, die kostenlos Nahrungsmittel oder auch Kleidung an Bedürftige verteilen.

Neben der direkten guten Tat ist es so vielleicht gelungen, auch indirekt dafür zu sorgen, dass Menschen hier einen Denkanstoß bekommen und Ihr Herz ebenfalls für Bedürftige öffnen.

11.02.2021 - Sachsen, Leipzig, Hauptbahnhof

Heute, bei bitterkalten Temperaturen und Schneefall, wurden im Rahmen der überregionalen B.O.S.C.-Aktion „Licht der Hoffnung“ durch unser Mitglied Guido im Alleingang die Bedürftigen um den Leipziger Hauptbahnhof mit Tee, Suppe sowie wärmenden Decken, Schals und Mützen versorgt.

Bereits nach kurzer Zeit hatten sich rund ein Dutzend dankbare Abnehmer für insgesamt 16 heiße Tassen mit Nudeln, die Heißgetränke und warmen Utensilien gefunden. Von der Oma über den Punk mit seinem vierbeinigen Freund bis hin zum Drogenabhängigen war alles dabei, Kinder dieser Zeit eben 😉

Alle waren sehr freundlich und dankbar für die Spenden und auch die Zeit die sich Guido hier für die Schwächeren der Gesellschaft genommen hat und wir konnten mit der Aktion ein weiteres Zeichen dafür setzen, wie wenig es eigentlich benötigt um Menschen am Rande der Gesellschaft Hoffnung zu geben und eine Hand zu reichen.

10.02.2021 - Nordrhein-Westfalen, Essen, Hauptbahnhof

Anfang Februar war unser Mitglied Benny in Essen rund um den Hauptbahnhof unterwegs und hat dort Kleidung an obdachlose Jugendliche und Erwachsene verteil, um ihnen eine kleine Freude zu machen in den kalten Wintertagen. Im Gepäck hatte er einiges aus unserem Pool aus dem Projekt Kleidung für Bedürftige. Die Freude war groß und auch der ein oder andere Onkelz Fan war unter den Empfängern. Dabei ist ihm Michael ganz besonders in Erinnerung geblieben, weil er seit fünf Jahren auf der Straße sein Lieblingsstück Bomberpilot nicht mehr gehört hat. Es gab auch viele weitere Geschichten, einige traurig, einige aber auch lustig. Benny wird auf jeden Fall wieder losziehen, um unseren wohnungslosen Mitmenschen etwas Hoffnung und Freude zu schenken.

31.01.2021 - Niedersachsen, Hannover, Hauptbahnhof

Ende Januar starten unsere beiden Mitglieder Tobi und Jens die erste Aktion im Rahmen unseres Projektes „Licht der Hoffnung“. Die beiden Jungs, die sich bislang noch nicht persönlich kennen, treffen sich gegen elf Uhr am Hauptbahnhof in Hannover. Im Gepäck haben sie Kaffee und Tee in Thermoskannen. Die beiden kommen auf Anhieb super miteinander klar und nach einem kurzen Kennenlernen machen sie sich auf den Weg um ein wenig Wärme zu verbreiten.

Ihre erste Station ist eine Seitengasse, in der sich gerade ca ein Dutzend obdachlose Menschen aufhalten. Zunächst sind die Männer und Frauen skeptisch und halten unsere Helfer für Polizisten. Die Aussicht auf heiße Getränke stimmt alle jedoch freundlich und das Angebot wird von einigen gerne angenommen und man kommt auch ins Gespräch.

Die Tour geht weiter um den Hauptbahnhof herum. Eine klare Route gibt es nicht und wie sich herausstellt braucht es diese auch nicht. In so gut wie jeder Straße treffen die beiden B.O.S.C.ler Wohnungslose. Die Menschen sind ausnahmslos nett. Nicht jeder nimmt das Angebot an, dennoch findet es so viel Anklang, dass der Kaffee im Nu leer ist.

Nach rund zwei Stunden ist die Tour dann beendet und sowohl Tobi als auch Jens sind positiv überrascht, wie gut ihr Angebot ankam. Für beide war es ein super interessanter und erfolgreicher Tag, der auf jeden Fall wiederholt wird. Sie sind in eine Welt eingetaucht, die unfassbar erschütternd ist und die man im normalen Alltag, wenn überhaupt, nur am Rande wahrnimmt. Sie haben viele verschiedene Menschen kennengelernt und echte Dankbarkeit erfahren.

27.02.2022 - Nordrhein-Westfalen, Hagen

„In jeder Stadt brennt unser Feuer“

Diesem hehren Ziel ist der B.O.S.C. Ende Februar im Rahmen des Projektes „Licht der Hoffnung“ wieder einen Schritt nähergekommen, denn diesmal stand die Feuertaufe für die Stadt Hagen auf dem Programm. Unsere Mitglieder Matt und Oli packten an diesem Sonntag zahlreiche Pakete in ihr Auto, darunter auch viele Spenden von weiteren Mitgliedern (namentlich: Pascal, Manuela, Benni, Chris und Nine), die nicht an der Aktion teilnehmen konnten.

Frisches Obst, Dosenfisch, Tütensuppen sowie Schals, Shirts, Decken und sogar Winterjacken – alles hatten die beiden für diesen Tag im Gepäck… oder sagen wir, zum Teil im Gepäck, denn der Bollerwagen kam bei der großen Menge an Utensilien schnell an seine Kapazitätsgrenzen.

Bei kaltem, aber sonnigem Wetter zog das B.O.S.C.-Duo vom Parkhaus Elbershallen los, allerdings dauerte es einige Zeit, bis man auf die ersten Bedürftigen traf. Zunächst hinterließen Matt und Oli bei einem verlassenen Schlafplatz noch einen kleinen Gruß in Form von Obst, Süßigkeiten, Fisch, Suppe und einer Decke, bevor sie dann auf dem Vorplatz des Hagener Hauptbahnhofes auf einige Menschen trafen, die sich sehr erfreut über die Gaben unserer Mitglieder zeigten. Sowohl Kleidung als auch Verpflegung und Hygienebeutel stießen auf große Dankbarkeit.

Die weitere Tour führte zur Methadonausgabestelle am Bodelschwinghplatz, doch hier war niemand anzutreffen. Nachdem man auf dem Rückweg auch nicht mehr viele hilfsbedürftige Menschen antraf, entschieden sich Matt und Oli dazu, den Rest an frischem Obst an der Obdachlosenunterkunft abzugeben.

Damit war das Debüt in Hagen erfolgt. Für den Beginn war es trotz der nicht perfekten Bedingungen eine gute und wertvolle Erfahrung. Einigen Menschen konnte Gutes getan werden und für kommende Aktionen wurden hilfreiche Anhaltspunkte gesammelt, was benötigt wird und an welchen Orten es Sinn macht, zukünftig vertreten zu sein.

Matt und Oli wollen das Licht der Hoffnung in Hagen auf jeden Fall wiederholen und dann auch ausbauen.

Wir freuen uns drauf.

27.02.2022 - Nordrhein-Westfalen, Münster

Bei gutem Wetter fand am letzten Februarsamstag das erste, aber bestimmt nicht das letzte Licht der Hoffnung in Münster statt.

Gegen Mittag traf sich eine sechsköpfige B.O.S.C.-Gruppe mit Manuela, Enni, Dennis, Meike, Chris und Anne, um den Bollerwagen für diese Aktion mit allerlei Lebensmitteln, Tiernahrung, Kleidung und Hygieneartikeln zu bestücken.

Der erste Gang war zum Bremer Platz, welcher in Münster ein sehr beliebter Aufenthaltsort für Obdachlose und Menschen aus der Drogenszene ist. Dort trafen unsere Mitglieder auch gleich auf ungefähr 20-25 Leute, welchen mit einem Heißgetränk, etwas zum Essen und Hygieneartikeln direkt Gutes getan werden konnte. Der Andrang war sehr groß, sodass binnen kürzester Zeit bereits drei Kannen Wasser verbraucht waren. Zum Glück zeigten sich die Mitarbeiter einer amerikanischen Kaffee-Kette im Münsteraner Bahnhof aber hilfsbereit und füllten die Kannen kurzerhand unbürokratisch wieder auf. Auf der weiteren Runde traf das Sextett noch vereinzelt auf einige Bedürftige, allerdings war der Andrang nirgendwo so groß wie am Bremer Platz, sodass es zu selbigem noch einmal zurück ging. Nicht aber ohne vorherige Lagebesprechung, wie man am besten vorgeht, um nicht den Überblick zu verlieren. Gesagt, getan. Erneut war die Nachfrage sehr groß, aber gut abgestimmt und vorbereitet waren eine halbe Stunde später auch dort alle Wünsche erfüllt und das erste Licht der Hoffnung in Münster fand einen würdigen Abschluss.

Besonders hervorzuheben war die insgesamt positive Resonanz von außen. Egal ob ein älterer Herr oder auch sehr freundliche Polizisten, unsere Mitglieder bekamen für ihr Tun viele wohlwollende Rückmeldungen, was sie und natürlich auch uns als B.O.S.C. insgesamt bestätigt, dass das, was wir tun, so verdammt wichtig und richtig ist.

Abschließend gilt auch noch ein gebührender Dank an die stillen Mithelfer, die die Aktion unterstützt haben. Dies sind namentlich Krolle, Nine und Benjamin.

26.02.2022 - Nordrhein-Westfalen, Bottrop

Ende Februar hatte sich eine große Gruppe an hilfsbereiten und motivierten B.O.S.C.-Mitgliedern zusammengetan, um in Gelsenkirchen und Bottrop etwas Gutes zu tun. Schon von der ersten Anlaufstelle in Gelsenkirchen über die Bahnhofstraße bis hin zum Hauptbahnhof trafen sie immer wieder auf bedürftige Menschen, welchen der Tag mit den Gaben verschönert werden konnte.

Im Bahnhof selbst allerdings wurde die B.O.S.C.-Gruppe von einem freundlichen Security darauf hingewiesen, dass sie angehalten sind, bei Temperaturen von über fünf Grad die Obdachlosen aus dem Bahnhofsgebäude zu bitten. Der beliebte Platz, welchen er unseren Mitgliedern empfahl, entpuppte sich dann allerdings als Niete.

Insgesamt war das Licht der Hoffnung in Gelsenkirchen eine gute und lehrreiche Erfahrung. Zum einen, weil sich herausstellte, dass die Malteser anscheinend jeden Samstag eine Aktion in der Innenstadt haben und Getränke und Speisen an Obdachlose verteilen, was mutmaßlich dazu führte, dass wenige Bedürftige anzutreffen waren. Zum anderen, weil viele deutlich erkennbar „Nicht-Hilfsbedürftige“ unsere Mitglieder ansprachen und hofften, Dinge „abzustauben“. Unter anderem war eine Dame dabei, die sogar die Handtasche einer bekannten Luxusmarke trug.

Nachdem Teil eins in Gelsenkirchen erledigt war, ging es weiter nach Bottrop, wo zwei weitere Mitglieder dazustießen. Hier wurde der B.O.S.C. bereits freudig erwartet, sowohl von unserem Ansprechpartner und der Security, als auch von den Bewohnern der Notunterkünfte. Diesmal hatte man sogar einen kleinen Tisch dabei, um die Getränke besser und organisierter ausgeben zu können.

Nachdem sich ein langer und für den ein oder anderen sehr emotionaler Tag dem Ende zuneigte, ließ man den Tag bei einem gemeinsamen Essen in der Factory Bottrop ausklingen.

25.02.2022 - Niedersachsen, Osnabrück

Fast genau zwei Monate nach ihrem letzten „Einsatz“ mit dem Licht der Hoffnung in Osnabrück zogen Ende Februar Manuela und Kevin erneut los, um den Menschen dort etwas Wärme in Form von Zeit, Aufmerksamkeit, Nahrungsmitteln oder auch einfach nur Gesprächen zukommen zu lassen.

In der niedersächsischen Metropole haben die beiden B.O.S.C.-Mitglieder schon eine gewisse Routine und damit verbunden auch eine Route, welche auch dieses Mal vom Bahnhof über den bereits bekannten Park und die Fußgängerzone führte. Mittlerweile zählen Manuela und Kevin hier schon zu den bekannten und gerne gesehenen Gesichtern. Die Nahrungsmittel und warmen Getränke waren auch dieses Mal ob des schlechten Wetters sehr gerne genommen.

Ausgenommen von einem kleinen, aber nicht weiter schlimmen Zwischenfall mit einem ungezügelt auftretenden Betrunkenen war auch diese Aktion erneut ein voller Erfolg.

23.02.2022 - Nordrhein-Westfalen, Dortmund

„Dortmund war immer ein Onkelz-Pflaster, Dortmund war immer gut zu uns“

So lautet ein Teil der Begrüßungsansage auf der „Live in Dortmund II“, somit ist es eigentlich Ehrensache, dass der B.O.S.C. mit seinem Licht der Hoffnung dieser Stadt, und vor allem den notleidendsten Einwohnern unter ihnen, etwas zurückgeben will. Diesen oder ähnliche Gedanken leitete dann wohl auch eine beträchtliche Anzahl an Menschen aus unseren Reihen, die sich zusammenschlossen, um mit drei prall gefüllten Bollerwagen den Bedürftigen in der Ruhrpott-Metropole etwas Gutes zu tun. Auf die drei genannten Bollerwagen verteilten sich in Summe neun B.O.S.C-Lichtträger, namentlich Mario, Chris, Kevin, Enni, Anne, Manuela, Benni, Matt und Thomas.

Bei sonnigem Wetter ging es gegen halb vier los durch die Innenstadt in Richtung Stadtgarten und Bahnhof. Unsere Mitglieder trafen auf viele Menschen, die sich sehr dankbar für die Hilfe und ein offenes Ohr zeigten. Teilweise hatten diese Menschen nichts außer der Kleidung, welche sie am Leib trugen, und selbst diese war meist kaputt. Dennoch reichte ihnen ein heißes Getränk völlig aus, welches sie dankend mit einem Lächeln annahmen. Und das, obwohl das B.O.S.C.-Nonett Schals, Pullis und Shirts im Gepäck hatte, welche trotzdem bei vielen Bedürftigen heiß begehrt waren.

Einmal mehr lässt sich auch in diesem Fall konstatieren, wie freundlich und genügsam ein Großteil der Bedürftigen ist und vor allem auch, wie dankbar diese Menschen schon für Kleinigkeiten sind. Es ist wirklich so einfach, Gutes zu tun und zu helfen. Möge dieses Licht der Hoffnung weiter und immer heller erstrahlen.

13.02.2022 - Nordrhein - Westfalen, Köln

Mitte Februar hatten sich unsere Mitglieder Henning, Manuela und Kevin die Rheinmetropole Köln ausgesucht, um hier den von Großteilen der Gesellschaft Vergessenen etwas Licht und Wärme zu schenken. Im Gepäck hatten sie Kaffee, Suppe, Brot und Süßigkeiten. Dass sie diese bereits in Rationen vorgepackt hatten, sollte sich als kluger Zug erweisen. Denn kaum hatten sie vor dem Hinterausgang des Bahnhofes, wo sie ihre Tour starteten, den ersten Kaffee verteilt, bildete sich in Windeseile eine ganze Traube von Bedürftigen um die drei B.O.S.C.-Mitglieder. In diesem Moment wären weitere helfende Hände sicher nicht von Nachteil gewesen, dennoch konnten die drei den Ansturm bewältigen.

Nachdem bei der letzten Tour in Köln an selber Stelle die Aktion hier relativ ruhig gestartet war, war es diesmal komplett anders. Das zeigt aber auch, dass kein Licht der Hoffnung wie das andere ist und dass es sich lohnt Plätze, welche man vielleicht schon abgeschrieben hat, doch mehrfach aufzusuchen.

Vom Bahnhof aus ging es über die Domplatte Richtung Innenstadt wo auch einige Bedürftigen versorgt werden konnten. Ein älterer Mann, der sich sichtlich über die Sachen freute, gab Henning, Manuela und Kevin auch Tipps, wo sie noch weitere Bedürftige finden konnten, welche sich ebenfalls sehr dankbar für warme Getränke zeigten.

Weiter durch die Innenstadt in Richtung Rhein traf das Trio immer wieder Einzelpersonen an, die sich über Kleinigkeiten freuten oder auch ehrlich angaben, wenn sie nichts benötigten und versorgt waren. Auch diese Menschen freuten sich sehr darüber, dass an sie gedacht wird.

Schlussendlich waren sich alle Beteiligten einig, dass es wieder eine sehr gelungene Aktion war.

PS: Eine schöne Anekdote am Rande, die zeigt, wie sich die Aktionen des B.O.S.C. auch herumsprechen. Am Bahnhof wurden unsere Mitglieder aufgrund des Onkelz-Merchs angesprochen, ob sie unser Mitglied Chris kennen. Es handelte sich dabei um eine Streetworkerin, die in einer anderen Aktion Kontakt zu Chris und dem B.O.S.C. hatte.

04.02.2022 - Niedersachsen, Osnabrück

Nur wenige Tage nach dem bundesweiten Aktionstag im Rahmen des Projekts „Licht der Hoffnung“ waren die B.O.S.C.-Mitglieder Manuela, Lily und Kevin in Osnabrück unterwegs. Bereits sehr gut ausgestattet mit Utensilien, welche noch von der Aktion in Essen die Tage zuvor übrig waren, ging es zunächst zu dem Park in der Nähe des Hauptbahnhofes, welcher mittlerweile die erste Anlaufstelle für unsere Aktiven darstellt. Mit dabei hatten sie Wasserbehälter, Süßigkeiten-Packs, Hygienebeutel, Hundefutter, Kaffee, Fischdosen, Tütensuppen, Toast, Scheiblettenkäse, gekochte Eier und Onkelz-Schals aus dem Merchbestand für gute Zwecke.

Schnell traf man auf einige bekannte Gesichter, allerdings waren deutlich weniger Bedürftige im Park und später in der Innenstadt wie üblich, was vermutlich am regnerischen Wetter lag. Allerdings bedeutete das (leider) nicht, dass unsere Mitglieder nichts zu tun hatten. Ein besonderer Moment ereignete sich kurz nachdem das B.O.S.C.-Trio einen Mann mit Kaffee und Süßigkeiten versorgt hatte. Ein kleiner Junge von vielleicht fünf oder sechs Jahren kam auf die Drei zugelaufen, weil seine Mutter so großartig fand, was unsere Mitglieder da machen. Er kam und wollte sehen, was für Sachen dort verteilt werden. Manuela hat ihm ein Tütchen mit Süßigkeiten gegeben, aber er hat sich nur ein Teil rausgenommen. Der Rest sollte für die Leute sein, die das wirklich brauchen.

Auch diese Seite bietet das „Licht der Hoffnung“. Man unterstützt nicht nur hilfsbedürftige Menschen in ihrem Alltag, sondern man zeigt auch anderen, wie gut und wichtig diese gesellschaftliche Solidarität ist.

29.01.2022 - Hessen, Frankfurt (bundesweiter aktionstag)

War es im Ruhrpott schon eine stattliche Zahl an elf B.O.S.C.-Mitgliedern, die am bundesweiten Aktionstag teilgenommen haben, so wurde diese Zahl in Frankfurt sogar noch überboten. Sage und schreibe zwölf Helfer aus den Reihen des Social Clubs fanden sich zusammen, um in der Mainmetropole ein Zeichen der Hoffnung und Solidarität zu setzen; der B.O.S.C. war also im vollen Dutzend unterwegs. Mit drei Bollerwagen und jeder Menge Essen (Bananen, Müsliriegeln, heißen Suppen, etc.), Getränken (Kaffee, Wasser, Apfelschorlen), Hygieneartikeln sowie vereinzelt Kleidungsstücken ausgestattet ging die Reise an der Hauptwache los. Über Eschenheimer Tor, Zeil und Konstabler Wache führte die Route unsere Mitglieder. Sie trafen auf zahlreiche hilfsbedürftige Personen, egal ob einzeln oder in kleinen Gruppen. Einige waren unseren Mitgliedern bereits aus vorherigen Aktionen im Rahmen des Lichtes für Hoffnung bekannt. Insgesamt waren Manu, Dani, Mat, Jackie, Kerstin, Bruno, Claudi, Heike, Nick, Bernd, André und Katja mehr als drei Stunden in Frankfurt unterwegs und konnten die Sorgen einiger Menschen zumindest temporär etwas schmälern.

29.01.2022 - Sachsen, Leipzig (Bundesweiter Aktionstag)

In Leipzig hatten sich für das bundesweite Licht der Hoffnung Ende Januar die B.O.S.C.-Mitglieder Guido, Lippi und … zusammengetan. Wie bei den vorherigen Aktionen startete die Tour am Leipziger Bahnhof. Im Gepäck hatten sie wie immer warme Getränke und Tütensuppen sowie kleinere Snacks. Hierfür fanden sich viele dankbare Abnehmer im und um den Hauptbahnhof und auch für den Hund eines bedürftigen jungen Mannes hatten die Drei ein paar Leckerlies dabei. Des Weiteren hatten die B.O.S.C.-ler auch eine große Zahl an selbst mitgebrachten Kleidungsstücken. Diese waren in so großer Anzahl vorhanden, dass man gar nicht alle an den Mann oder die Frau bringen konnte. Diese lagern nun bei Guido im Keller. Dennoch war es erneut eine sehr gelungene Aktion.

29.01.2022 - Schleswig-Holstein, Neumünster (Bundesweiter Aktionstag)

Im hohen Norden waren für den 29.01. Regen und Sturm angesagt. Das hielt unsere Mitglieder Krolle und Eggi nicht davon ab ihren Beitrag zum bundesweiten Aktionstag im Rahmen des Lichtes der Hoffnung in Neumünster zuzusteuern. Der Aktionsradius der beiden beschränkte sich auf den Hauptbahnhof, da sich vermutlich aufgrund des Wetters viele Bedürftige von den üblichen Außenplätzen zurückgezogen hatten. Aber die Menschen am Bahnhof von Neumünster freuten sich sehr über heißen Tee, Tütensuppen, Schokolade und Traubenzucker.

29.01.2022 - Nordrhein-Westfalen, Essen & Bottrop (bundesweiter aktionstag)

„Elf B.O.S.C.-ler müsst ihr sein“

In Essen fand sich zum bundesweiten Aktionstag im Rahmen des Projekts „Licht der Hoffnung“ im wahrsten Sinne des Wortes eine B.O.S.C.-Mannschaft zusammen. Sage und schreibe zu elft, und damit zahlenmäßig quasi eine komplette Fußballtruppe, zog man mit zwei randvollen Bollerwagen durch die Ruhrpottmetropole. Mit dabei waren unsere Mitglieder Pascal, Enni, Manuela, Woody, Mario, Heiko, Benjamin, Toddy, Matt, Oli und Nine. Die Bollerwagen waren bereits im Vorfeld sortiert und aufgeteilt worden, so dass in dem einen Schals, Socken, Leggins, Kleidung, Unterhosen sowie in Zipperbeuteln vorbereitete und nach Geschlechtern getrennte Hygienepakete waren. Der andere Bollerwagen war bestückt mit Thermoskannen, Kaffee, Suppen, Obst, Fisch, Süßigkeiten und weiteren Nahrungsmitteln. Kaum am Bahnhof losgezogen wurde die B.O.S.C.-Elf auch schon belagert. Viele Einzelpersonen oder kleinere Grüppchen waren sehr dankbar für das Angebot und insbesondere die vom bereitgestellten Aktionsbudget des B.O.S.C. eingekauften Socken, Unterwäsche und Leggins erfreuten sich großer Beliebtheit.

Nachdem man bereits in Essen einen guten Teil seiner Gaben verteilt hatte, war ein weiteres Ziel des Tages Bottrop, genauer gesagt der Borsigweg. Der Borsigweg ist eine Siedlung mit Notunterkünften für Hilfebedürftige, die vom Bottroper Sozialamt verwaltet wird. Nach Absprache mit den dortigen Verantwortlichen durften unsere Mitglieder dort das Licht der Hoffnung testen. Wie es sich für eine Fußballmannschaft gehört, fand auch die ein oder andere Auswechslung statt, so dass manche Mitglieder nicht mit nach Boztrop fuhren, dafür aber unser Mitglied Wolle dazu stieß. Nach anfänglicher Vorsicht kamen die ersten Bedürftigen dann aber doch auf uns zu und nahmen dankbar die Hilfe in Anspruch. Es waren zwar unter dem Strich nur etwas mehr als ein halbes Dutzend Menschen die hier Hilfe in Anspruch nahmen, aber es geht ja auch nicht um Quantität, sondern auch um die Qualität der Hilfe. In Summe war es eine sehr gelungene Aktion, wobei man sich im Nachgang einig war, dass man sich für den Borsigweg etwas anders aufstellen müsste, ggf. mit Tischen oder einer Bierzeltgarnitur, da man sich hier an einem festen Platz befindet. Der Bedarf an Unterstützung wäre in jedem Fall vorhanden.

29.01.2022 - Niedersachsen, Hannover (bundesweiter Aktionstag)

Am frühen Nachmittag begann für unsere Mitglieder Kevin, Tobias, Andy und … ein erneut schönes und erfolgreiches Licht der Hoffnung, dieses Mal im Rahmen des bundesweiten Aktionstages am 29.01.2022. Mit Anhänger und einem Rucksack pro Mann ausgerüstet ging es am Bahnhof los um Klamotten, Schals, Hygieneartikel, Süßigkeiten, Kaffee und Suppen unter die Menschen zu bringen. Bereits kurz nach Tourstart fand man eine zehnköpfige Gruppe Bedürftiger, die sich nach anfänglicher Skepsis doch sehr über die wärmenden Gaben. Weiter ging es dann in Richtung Innenstadt wo weiteren Menschen geholfen werden konnte. Egal ob es Nahrungsmittel waren, passende Klamotten oder sogar ein Paar Schuhe für einen Mann der sehr abgelaufene Schuhe hatte, fast alle Wünsche konnten unsere Mitglieder erfüllen. Fast alle? Ja, nur fast alle. Einem Pärchen, dessen Anhänger für ihr Hab und Gut nur auf Eisen rollt, konnte leider kein Schlauch zur Verfügung gestellt werden. Dieser Wunsch kam dann doch etwas überraschend, dennoch war es aus Sicht unserer Mitglieder eine wieder einmal sehr gelungene Aktion.

24.01.2022 - Schweiz, Zürich, Gerechtigkeitsgasse

In Zürich beim Gassentierarzt gehört der B.O.S.C. mit seinen Mitgliedern nach diversen „Licht der Hoffnung“ – Aktionen fast schon zum Inventar. Im Januar waren Daniela und Bea vor Ort und verteilten Tütensuppen, Tee, Bananen, Kekse und Punsch. Die Delegation des B.O.S.C. wurde wie immer sehr herzlich empfangen und es ließen sich schnell einige bekannte Gesichter identifizieren. Daniela und Bea konnten viele gute Gespräche führen und den Bedürftigen ein Licht schenken. Insgesamt war der Andrang recht groß und die Aktion konnte erneut als Erfolg verbucht werden.

23.01.2022 - Nordrhein-Westfalen, Hamm, Nordpark bis Bahnhof

Für den 23.01.2022 in Hamm hatte sich mit Henning, Manuela und Kevin ein bereits eingespieltes und routiniertes B.O.S.C.-Trio verabredet. Im Gepäck hatten sie Sandwichtoast, Fischkonserven, Eier, Knoppers, Kaffee nebst Bechern und Sahne sowie Hygieneartikel wie Masken und Einwegrasierer. Zusätzlich hatten sie auch noch 50 Schals aus dem Merchbestand und weitere Klamotten wie Longsleeves und Hoodies dabei.

Über die Innenstadt, in welcher kaum Bedürftige anzutreffen waren, führte der Weg unsere Mitglieder zum Nordpark. An diesem bekannten Treffpunkt wurden die drei sehr freundlich empfangen. Sowohl Nahrungsmittel als auch Kleidung wurden sehr gerne angenommen und zauberten den Bedürftigen ein dankbares Lächeln ins Gesicht.

Der Rückweg führte die B.O.S.C.-Delegation dann in Richtung Bahnhof, wo sie ebenfalls Gutes tun konnten. Egal, ob es sich dabei um Suppe oder Süßigkeiten oder um eine spontan bereitgestellte Decke für einen Mann handelte, die Dankbarkeit und die Freude waren allerorten spürbar. Und diese Freude ist keine Einbahnstraße. Wenn man Kevin, Manuela und Henning zuhört, dann fragt man sich manchmal, wer sich eigentlich mehr freut: die Bedürftigen, denen geholfen wird, oder die Helfer, die mit wenig Mitteln schon so viel bewirken können.

Das Lächeln und die Dankbarkeit in den Gesichtern dieser Menschen sagen mehr als jedes einzelne Wort dieses Textes. Das Lächeln überträgt sich auf unsere Mitglieder, motiviert und gibt Kraft für diesen und weitere Einsätze.

Und wie war das gleich nochmal, „Wer schön sein will muss lachen“? Frei nach diesem Motto war die Aktion in Hamm ein voller Erfolg und schreit nach Wiederholung😉. Die drei Licht-der-Hoffnung-Veteranen sind jedenfalls schon in der Planung für weitere Aktionen.

15.01.2022 - Hessen, Frankfurt, unterschiedliche Anlaufstellen

Am 15.01.2022 fand sich eine große Gruppe freiwilliger Helfer des B.O.S.C. zusammen, um von der Liebfrauenkirche bis zum Römer sowie von Hauptwache bis Konstablerwache Hoffnung und Wärme unter die Bedürftigen zu bringen.

Mit drei voll befüllten Bollerwagen zogen unsere Mitglieder Chris, Kerstin, Jackie, Manuela, Claudi, Bernd und Sinah los um u.a. Müsliriegel, Süßigkeiten, Fischkonserven, Laugenstangen, Tütensuppen, Bananen und Getränke zu verteilen. Darüber hinaus wartete auch noch eine beträchtliche Menge an Hygieneartikeln, von Desinfektionsmittel über OP-Masken, Zahnbürsten, Deo, und Taschentüchern, bis hin zu Kondomen sowie einige wärmende Textilien, wie Fleece-Decken, Socken oder Onkelz-Schals, darauf, an den Mann oder die Frau gebracht zu werden.

Die B.O.S.C.-Gruppe startete an der Liebfrauenkirche und zog von dort weiter in Richtung Katharinenkirche. Hier wurden sie dann von einer Mitarbeiterin eingeladen sich anzusehen, wie sie die Kirche für Obdachlose hergerichtete hatten.

Dort wurden Suppen, warme Getränke und Schlafplätze für die wohnungslosen Menschen bereitgestellt. Für unsere Mitglieder war es sehr schön zu sehen, was dort für die Menschen getan wird.

Uns ist es eben auch wichtig, nicht in Konkurrenz zu solchen Organisationen und Einrichtungen zu treten, sondern diese zu ergänzen, zu unterstützen und durch Gespräche in Erfahrung zu bringen, wo man helfen kann.

In der Zwischenzeit wurden auch immer mehr Bedürftige auf die B.O.S.C.-ler aufmerksam und unsere Mitglieder hatten alle Hände voll zu tun. In diesem Treiben fühlte sich eine ältere Dame auch nicht ausreichend beachtet, was kurz zu Diskussionen führte, welche aber schnell beigelegt werden konnten. Auch so etwas gehört zum Licht der Hoffnung eben dazu.

Weiter über die Konstablerwache und die Hauptwache traf man auf viele weitere hilfsbedürftige Personen und auch eine bereits bekannte Gruppe von Punks freute sich über das Wiedersehen mit der B.O.S.C.-Mannschaft. Über die Hauptwache und die dortige B-Ebene endete dann der Fackellauf der Hoffnung in Frankfurt.

Viele Erlebnisse und ein langer Tag wollten verarbeitet werden. Ein passenderes Schlusswort als das unseres Mitglieds Sinah für diese und auch alle anderen Aktionen kann man fast nicht finden, daher hier das wörtliche Zitat:

„Mein persönliches Highlight waren neben den bekannten Gesichtern auch zwei Männer, die uns sehr genau sagen konnten, was sie brauchten. Sie wollten nicht einfach alles, was wir zu geben hatten, sondern hatten nur kleine Wünsche, wie etwa eine Dose Fisch mit Brot und einen warmen Tee. Diese Menschen sind der Grund, warum wir tun, was wir tun und warum wir es vor allem gerne machen! So vielen Menschen konnten wir trotz der schweren Zeit ein Lächeln ins Gesicht zaubern und das war die Mühe und den Muskelkater doch alle Male wert!“

Dem lässt sich nichts hinzufügen!

27.12.2021 - Niedersachsen, Osnabrück, Hauptbahnhof & Innenstadt

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22.12.2021 - Nordrhein-Westfalen, Duisburg, Hauptbahnhof & Innenstadt

Letztes Jahr zogen Chris, Anne und Mario zwei Tage vor Weihnachten vollbepackt los, um eine weitere Aktion im Rahmen des Projekts „Licht der Hoffnung“ zu starten. Hierfür erhielten die drei im Vorfeld großzügige Spenden von weiteren Mitgliedern, darunter Wintermützen, Nahrungs- und Hygieneartikel.

Kaum am Duisburger Hauptbahnhof angekommen, war die Nachfrage nach den mitgebrachten Spenden bereits groß. Nachdem die ersten Bedürftigen versorgt waren, ging es weiter über die Bahnhofsplatte, wo man auf ein Pärchen traf, welches schon mehrere Jahre auf der Straße lebte und das sehr glücklich über die Hilfe war. Von dort zog unser Trio dann weiter in die Innenstadt, wo man auf eine Gruppe Obdachloser traf, die ebenfalls sehr dankbar für Decken, Getränke und Nahrung waren. Nur wenige Meter daneben konnten die drei dann auch noch einem Mann mit seinem Hundewelpen Gutes tun, Anne hatte für solche Fälle in weiser Voraussicht nämlich auch etwas Hundefutter dabei. Über den Hauptbahnhof ging es noch in den Gordeler Park und nach vier Stunden, weiten Wegen mit zwei Bollerwagen und vielen guten Gesprächen ging der Tag der drei Helfer zu Ende. Glücklich über die Dankbarkeit und die Freude in den Augen der Menschen und bereichert davon, den Schwächsten der Gesellschaft zumindest ein etwas wärmeres und hoffnungsvolleres Weihnachtsfest ermöglicht zu haben.

19.12.2021 - Nordrhein-Westfalen, Köln, DOM & Innenstadt

Kurz vor Weihnachten in Köln waren unsere Mitglieder Henning und Kevin erneut unterwegs, um das Licht der Hoffnung in der Domstadt zum Leuchten zu bringen.

Los ging es wie bereits beim letzten Mal am Hauptbahnhof auf der Domseite. Damals trafen die beiden dort zahlreiche notleidende Menschen, diesmal sollte dem aber nicht so sein. Wie sich später im Gespräch mit zwei Bedürftigen herausstellte, wurde die Polizei dazu angehalten, diesen Platz regelmäßig zu räumen, was dazu führte, dass sich auch die Treffpunkte verschoben hatten.

In der Innenstadt trafen die beiden B.O.S.C.-ler dann aber auf einige Bedürftige, denen mit den Spenden der beiden gut geholfen werden konnte. Insbesondere ein älterer Herr freute sich so ehrlich und herzerwärmend über die Gaben – und dabei ging es in seinem Fall nicht um etwas Großes oder Außergewöhnliches, sondern lediglich um ein Paar Socken. Ein Paar Socken ist für die meisten Menschen etwas völlig selbstverständliches und nichts, dem man große Beachtung zukommen lässt. Für andere aber ist ein Paar Socken ein unschätzbar wertvolles, weil wärmendes Gut. Alles eine Frage der Perspektive.

06.12.2021 - Schweiz, Zürich, Gerechtigkeitsgasse

Pünktlich zum Nikolaustag, oder Samichlaus wie dieser in der Schweiz genannt wird, waren unsere Mitglieder Daniela und Bea erneut in Zürich beim Gassentierarzt vor Ort. Und wurden wie immer herzlich empfangen.

Diesmal hatte die B.O.S.C.-Abordnung, neben den fast schon als Klassikern zu bezeichnenden Lebensmitteln Tee, Punsch und Supen, aus gegebenem Anlass eine „Samichlaus-Kiste“ bestückt mit Mandarinen, Nüssen und Schokolade dabei. Diese erfreute sich sehr großer Beliebtheit.

05.12.2021 - Niedersachsen, Osnabrück

Nachdem der zweite Streich im November erneut so gut verlaufen war und die sinkenden Temperaturen insbesondere für bedürftige und obdachlose Menschen täglich eine große Bürde sind, ließen die B.O.S.C.-Mitglieder Kevin und Manuela nicht viel Zeit verstreichen um erneut zur guten Tat zu schreiten.

Neben den üblichen Utensilien wie Kaffee, Tee, Tütensuppen und Hygieneartikeln, hatten die beiden auch Schlafsäcke und Konserven, welche von unserem Mitglied Krolle gespendet wurden, und Nikolaustüten dabei. Für letztere hatte Kevin aus gegebenem Anlass Nikoläuse und Lebkuchen besorgt und Manuela hatte Mandarinen im Gepäck. Schnell war die Idee geboren hier einen kleinen Gruß zum Nikolaus in der Tüte zu verteilen.

Mit Bollerwagen plus Anbau um alle Sachen transportieren zu können ging es dann am Osnabrücker Bahnhof los, zweite Station sollte der Park sein wo man bereits bei den ersten beiden Aktionen vielen Menschen helfen konnte. Dort angekommen wurden die B.O.S.C.-ler teilweise schon wie alte Bekannte begrüßt und schnell waren die ersten Suppen, Kaffees, Nikolaustüten und Schlafsäcke verteilt. Über weitere Stationen in der Innenstadt ging es dann wieder zurück zum Park. Die Nahrungsmittel, wie auch die Hygieneartikel und Schlagsäcke waren heiß begehrt und wurden fleißig verteilt. Highlight waren aber die Nikolaustüten die für viele strahlende Gesichter führten. Viele Menschen, insbesondere ein sehr junges Mädchen, waren davon sehr begeistert. Dabei stellte sich heraus, dass es nicht der materielle Wert ist, sondern der Gedanke und die Geste dahinter. Der Gedanke, dass es Menschen gibt, die an die schwächeren Denken und diese nicht wie Abschaum behandeln.

Schließlich konnte man auch diese Aktion in Osnabrück erneut als vollen Erfolg verbuchen. Und dieser soll nun monatlich ein fester Bestandteil in Osnabrück werden.

Zum Ende unserer Tour besuchten wir noch einmal den Treffpunkt im Park, wo jetzt auch noch ein paar andere zugegen waren. Wir verteilten dort noch ein paar Heißgetränke, Konserven und Hygieneartikel und beendeten dann unsere Tour mit dem Gedanken, dass wir abgesehen von den monatlich stattfindenden Touren in wechselnden Städten, Osnabrück jetzt zu einem mindestens auch monatlich festen Bestandteil machen werden.

14.11.2021 - Niedersachsen, Osnabrück

Mitte November zogen die B.O.S.C.-Mitglieder Henning, Kevin und Manuela ein zweites Mal in Osnabrück los, um dort besagtes Licht der Hoffnung zu verbreiten. Bewaffnet mit Suppe, Kaffee, Fischdosen, Süßigkeiten und Hygieneartikeln traf man schnell auf einige altbekannte aber auch viele neue Gesichter. Die anfängliche Skepsis, welche gegenüber unseren Mitgliedern bei der ersten Aktion herrschte war dieses Mal nicht vorhanden. Die Begrüßung war freundlich und schnell fanden Suppen und Kaffee dankbare Abnehmer und Abnehmerinnen. Die B.O.S.C.-Abordnung war jedoch nicht allein unterwegs. Sie trafen auf einen jungen Mann, welcher ebenfalls Suppen verteilte und erfuhren, dass er früher ebenfalls bedürftig war. Nun, nachdem er wieder auf die Beine gekommen ist, möchte er der Gesellschaft etwas zurückgeben und Gutes tun. Er hat nicht vergessen, wo er einmal war.

Im weiteren Verlauf der Runde trafen Henning, Kevin und Manuela noch vereinzelt weitere Bedürftige und konnten wärmende Suppe und Kaffee an den Mann oder die Frau bringen. In vielen guten Gesprächen auf Augenhöhe konnte man den Menschen so wieder für wenige Stunden das Gefühl schenken, dass sie auch dazu gehören und auch die tägliche Sorge nach dem nötigsten zum Überleben wurde für den Moment getilgt.

Alles in allem lässt sich von einer wieder mal sehr gelungenen Aktion sprechen, welche einigen Menschen ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hat.

04.10.2021 - Schweiz, Zürich, Gerechtigkeitsgasse

Bestes – also zumindest trockenes – Herbstwetter haben unsere Mitglieder Uschj und Daniela erneut dafür genutzt, das Licht der Hoffnung hinaus in die Welt zu tragen.

Im Rahmen ihrer regelmäßig stattfindenden Aktionen kümmern die beiden sich um Obdachlose und Bedürftige in Zürich und standen so auch Anfang Oktober wieder mit ihrem Tisch, ihren kleinen Gaben sowie mit vier offenen Ohren am – bei allen Klienten – wohlbekannten Platz.

Besonders von der Möglichkeit, hier neben heißen Getränken und der ein oder anderen Leckerei zum dringend benötigten Energie tanken noch ein paar warme Worte abzuholen – oder auch für unser Engagement loszuwerden – wurde diesmal ein reger Gebrauch gemacht, sind es doch vor allem auch die menschlichen Kontakte und Gespräche, mit denen genau so geholfen werden kann, wie mit Lebensmitteln.

12.09.2021 - Baden-Württemberg, Stuttgart

Bei bestem Spätsommerwetter hatten sich unsere Mitglieder Claudia, Jasmin, Jens und Manu verabredet, um das mittlerweile bereits zur guten Tradition gewordene Licht der Hoffnung des B.O.S.C. in Stuttgart zu entzünden. Der Bollerwagen war voll bepackt mit heißem Wasser, Suppenterrinen, Schokolade, Hygienartikeln und medizinischen Gesichtsmasken. Noch bevor die Runde der B.O.S.C.-ler so richtig begonnen hatte, kam eine Rentnerin ganz offen auf sie zu und begann zu erzählen wie schwer sie es mit ihrer kleinen Rente hat über die Runden zu kommen. Sie war zwar nicht obdachlos, doch nahm sie einige Kleinigkeiten sehr dankbar von uns an. Hilfsbedürftigkeit kann viele Gesichter haben.

In der Innenstadt der Schwabenmetropole traf man nur vereinzelt Personen , denen man mit den mitgebrachten Utensilien Gutes tun konnte. Das nicht alle Menschen auf Anhieb mit dieser unerwarteten Hilfsbereitschaft klar kommen zeigte sich im Verlauf dieses Tages auch. Die Blicke der Passanten zogen Claudia, Jasmin, Jens und Manu auf jeden Fall auf sich, sie wurden sogar von einem älteren Ehepaar fotografiert, die von der Aktion offensichtlich sehr angetan waren.

Abschließend führte der Weg dann noch in Richtung Bahnhof. Dort traf man dann auf eine große Zahl an Obdachlosen die sehr dankbar für die angebotene Hilfe waren.

Es war ein Nachmittag mit vielen, teils sehr unterschiedlichen und eindringlichen Eindrücken der gezeigt hat, wie vielfältig die Reaktionen auf die Unterstützung sein kann. Auf der einen Seite große Dankbarkeit und Freude,  teilweise aber auch Zögerlichkeit und Misstrauen. Insgesamt war die Aktion in Stuttgart trotzdem ein voller Erfolg.

06.09.2021 - Schweiz, Zürich, Gerechtigkeitsgasse

Mit unseren Mitgliedern Daniela und Uschj zog Anfang September erneut eine Delegation des B.O.S.C. los, um der Gassentierärztin Mirjam Spring bei ihrer Arbeit unter die Arme zu greifen.

Diesmal waren zwar weniger Leute da als beim ersten Mal, allerdings waren einige bekannte Gesichter unter den Anwesenden und es konnten durch den geringeren Andrang auch intensivere Gespräche mit den Bedürftigen geführt werden. Auch diesmal waren alle sehr dankbar für die ausgegebenen Spenden in Form von Getränken, Obst, Süßigkeiten und Hygieneartikeln für die Menschen sowie natürlich Hundefutter für die Vierbeiner.

29.08.2021 - Nordrhein-Westfalen, Köln, Dom & Hauptbahnhof

Ende August waren unsere Mitglieder Manuela, Kevin, Henning und Christian rund um den Kölner Hauptbahnhof/Kölner Dom unterwegs um auch hier das B.O.S.C.-Licht der Hoffnung unter die Bedürftigen zu bringen. Dabei ließen sich unsere Mitglieder auch von anhaltendem Regen nicht von ihrem Vorhaben abbringen und starteten direkt am Bahnhof mit der Ausgabe von Suppen, Kaffee, Bananen, Süßigkeiten und auch Hundeleckerlis. Oftmals sind die Hunde nämlich die einzigen Bezugspersonen für die Menschen auf der Straße.

Nachdem die ersten Hilfsbedürftigen versorgt worden waren ging es auch direkt weiter auf die andere Seite des Bahnhofes wo ebenfalls große Nachfrage bestand. Manch einen Bedürftigen schreckte der Andrang dann doch eher ab, dennoch konnte auch einem etwas schüchternen Mann durch aktive Ansprache etwas Gutes getan werden. Nachdem die ursprünglich geplanten Rationen bereits hier zur Neige gingen, kauften unsere Mitglieder dann im Bahnhof sogar noch das Ein oder Andere nach und machten sich dann auf den Weg durch Köln, am Rhein entlang und weiter zum Markt. Auch hier wurde weiter fleißig verteilt. Teilweise war der Andrang in diesem Bereich dann aber nicht mehr so groß, so dass auch mehr Zeit blieb, um mit den Bedürftigen ins Gespräch zu kommen.

Insgesamt lässt sich also auch bei der Aktion in Köln von einer gelungenen sprechen. Manuela, Kevin, Henning und Christian jedenfalls spinnen schon die Pläne für die nächste Aktion.

09.08.2021 - Schweiz, Zürich, Gerechtigkeitsgasse

Im August waren wir nun schon zum zweiten mal beim Gassentierarzt in Zürich zugegen. Dieses Mal erhielt unser Mitglied Claudia Unterstützung von Uschj, die sich ebenfalls im B.O.S.C engagiert. Beide wurden von Leiterin Mirjam wieder herzlich empfangen. Es wurde uns sogar ein Tisch bereitgestellt, an dem die Gaben an die Bedürftigen verteilt werden konnten und so gab es für die menschlichen Klienten Aprikosen, Bananen und Fruchtbonbons, während es für die tierischen Klienten Streicheleinheiten gab.
 
Bestimmt genauso wichtig wie die Spenden sind die Gespräche die zustande kamen und die den Bedürftigen gezeigt haben, dass sie nicht vergessen, sondern ganz im Gegenteil wahr- und ernstgenommen werden. Unsere Mitglieder wurden mit Dank und dem Gefühl belohnt, als wären sie bereits alte Bekannte. Und natürlich konnten Claudia und Uschj mit dem Gefühl nach Hause gehen, etwas Gutes getan zu haben.

01.08.2021 - Niedersachsen, Osnabrück, Innenstadt

Henning, Manuela und Kevin haben sich verabredet um in Osnabrück das bereits bekannte Licht der Hoffnung zum Leuchten zu bringen. Diese Hoffnung manifestierte sich in der Form von Instantkaffee, Tütensuppe, Knoppers, Duplos, Hygieneartikeln (Danke an Krolle), Bananen, Dosenfisch, Tütensuppe, Schokolade, Äpfel, Leckerlis für Hunde, Zucker und Milch – quasi ein kleiner, mobiler B.O.S.C.-Supermarkt auf dem Bollerwagen.

Der erste Stopp den sich das Trio ausgeguckt hatte sollte dann auch schon der letzte sein. Zwar musste zunächst das Eis zwischen den B.O.S.C.-lern und den Bedürftigen gebrochen werden, aber schnell war die anfängliche Skepsis überwunden und die ersten Kaffees, Suppen und Bananen wurden dankbar angenommen. Auf dem weiteren Weg traf man noch auf viele Bedürftige die alleine unterwegs waren, diese wurden natürlich auch versorgt. So leerte sich der Bollerwagen zusehends und kurz nach der Rückkehr zum Haupttreffpunkt der Bedürftigen musste der B.O.S.C.-Markt für diesen Tag „Ausverkauft“ melden.

Was den Menschen aber ganz besonders geholfen hat waren gar nicht die materiellen Dinge, da auch andere Personen hin und wieder Essen verteilen, sondern es war die Zeit die man sich für die Menschen genommen hat, das Lächeln und Lachen, die Gespräche, dadurch bekamen die Bedürftigen das Gefühl ein Teil der Gesellschaft und nicht ausgestoßen zu sein.

Um es mit Henning zu sagen: Allein diese Tatsache ist es wert so etwas immer wieder zu machen. Dem kann man nichts mehr hinzufügen.

01.08.2021 - Hessen, Frankfurt, Innenstadt

Ein weiteres Mal erleuchtet das Projekt „Licht der Hoffnung “ die Gassen von Frankfurt.

Mit zwei prallgefüllten Bollerwagen zogen unsere Mitglieder Kerstin, Nick und Claudi sowie zwei weiteren Freundinnen durch die Innenstadt um dort an Obdachlose und Bedürftige Essen, Getränke und Hygieneartikel zu verteilen.

Natürlich wurden auch die anzutreffenden Hunde nicht vernachlässigt.

Innerhalb von drei Stunden konnte alles an dankbare Menschen und ihre Freunde auf vier Pfoten überreicht werden, wobei auch viele dieser Menschen ein wenig ihrer Geschichte preisgaben.

Tolle, lustige und traurige Gespräche.

Für alle war auch an diesem Tage wieder klar: Jederzeit wieder !

05.06.2021 - Hessen, Frankfurt, Innenstadt

Anfang Juni waren Kerstin und Bernd zusammen in Frankfurt unterwegs. Gegen Mittag kümmerten sie sich in der Innenstadt um ca 25 bedürftige Personen, im Gepäck hatten sie unter anderem Apfelsaftschorlen, Müsliriegel, Bananen, Kaffe, Käsebrötchen und Knoppers. Auch Hundefutter und Leckerlies durften nicht fehlen und selbst an Damenhygieneartikel wurde gedacht.

Die beiden haben sehr gute Erfahrungen unterwegs gemacht, die Bedürftigen waren alle freundlich und sehr dankbar für die Aufmerksamkeit und die kurzen Gespräche die auf der Tour entstanden sind und die nächsten Aktionen sind bereits in Planung.

07.06.2021 - Schweiz, Zürich, Gerechtigkeitsgasse

„Ein Freund, ein guter Freund …“ muss nicht immer menschlich sein.

Insbesondere für Armutsbetroffene und Obdachlose hat ein Tier einen ganz besonderen Stellenwert, bietet es doch Halt, Tagesstruktur, Verantwortung und auch Schutz. Jeder, der selbst ein Haustier hat, weiß, dass ab und an ein Tierarztbesuch nötig und dieser oftmals nicht günstig ist. Viele Betroffene können sich daher eine Behandlung nicht leisten. Aus diesem Grund bietet Mirjam Spring in der Gerechtigkeitsgasse in Zürich einmal in der Woche den „Gassentierarzt“ an, um sich um die tierischen Freunde der Betroffenen zu kümmern.

Fast 900 Konsultationen 2020 sprechen für sich und zeigen, dass Mensch und Tier dieses Angebot gerne wahrnehmen. Und unser Schweizer Mitglied Daniela und ihre Freundin Tamara ließen es sich nicht nehmen, das „Licht der Hoffnung“ auch zum „Gassentierarzt“ zu tragen und vor Ort zu unterstützen.

Nach vorausgegangener Aufklärungsarbeit über die Onkelz und den B.O.S.C. wurden Daniela und Tamara herzlich von Leiterin Mirjam begrüßt und konnten den Bedürftigen auf einem zur Verfügung gestellten Tisch selbstgemachten Eistee, Butterbrezeln, Schokoladenstängeli und Äpfel anbieten. Auch an die Hunde wurde gedacht, sodass Hundefutter und zwei Leinen für den „besten Freund des Menschen“ zur Verfügung standen. Das Angebot des B.O.S.C. wurde dankend angenommen, und nach vielen tollen Gesprächen war am frühen Abend schließlich alles verteilt.

Das Fazit der Betroffenen? Der B.O.S.C. ist sehr gerne willkommen! Darüber freuen wir uns und hoffen bald wieder vor Ort unterstützen zu können!

16.05.2021 - Baden-Württemberg, Stuttgart, Innenstadt

Stuttgart 21. Es war ein langer langer Weg und niemand sagte es wird leicht… – so könnte der Kontext zwischen dem milliardenschweren Bauvorhaben und dem Lied der Böhsen Onkelz lauten.

Ganz im Gegensatz zu dem, was unsere 4 Mitglieder Nicole, Manu, Jasmin und Jens in kürzester Zeit und ohne große finanzielle Mittel für das Projekt Licht der Hoffnung auf die Beine stellten.

Nach kurzer Planung verabredeten sich die B.O.S.Cler, um in der Fußgängerzone Königstraße den Obdachlosen und Bedürftigen mit hausgemachten Lunchpaketen, Kaltgetränken, Obst, Schokoladenriegel, 5 Minuten Terrinen und heißem Kaffee eine kleine Freude zu bereiten.

Aber auch an die eventuell anzutreffenden Vierbeiner wurde mit Futter und Leckerlies gedacht.

Erstaunt über soviel Hilfsbereitschaft, aber überglücklich, nahmen viele der angetroffenen Bedürftigen gerne die Aufmerksamkeiten an. Aufgrund dieses positiven Ergebnisses wird auch diese Aktion ganz sicher wiederholt werden.

08.05.2021 - Hessen, Frankfurt, Innenstadt

Auch in Frankfurt soll das Licht der Hoffnung für die Hilfsbedürftigen leuchten, sodass es am 08.05. zu einer Aktion an der Liebfrauenstraße kam. Unser Mitglied Bernd traf vor Ort acht Hilfsbedürftige an, an die er pro Person eine Banane, zwei Nuss-Müsliriegel sowie eine 0,5l-Flasche Apfelschorle verteilen konnte. Unerwartete Geschenke, die die Hilfsbedürftigen mit Dank und Freundlichkeit quittierten.

Was kann ein Einzelner schon bewirken? Nun, auch ein Einzelner kann zum Licht der Hoffnung werden.

28.03.2021 - Niedersachsen, Hannover, Hauptbahnhof

Never change a running system oder: was einmal gut funktioniert hat, sollte wiederholt werden. So haben sich unsere Mitglieder Tobias und Jens Ende März erneut zum Hauptbahnhof in Hannover begeben, um bedürftige Menschen mit Kaffee und Tüttensuppen zu versorgen.

Neben dem Proviant hatten die B.O.S.C.-ler noch Taschentücher sowie medizinische Masken im Gepäck und standen selbstverständlich auch für Gespräche zur Verfügung.

Schon an der ersten Anlaufstelle trafen die Jungs auf ca. 20-30 Obdachlose, welche sehr dankbar für die mitgebrachte Verpflegung waren. Nach zwei weiteren Stationen waren dann die Vorräte auch schon aufgebraucht, aber dafür einige Bedürftige um eine Sorge erleichtert.

Auch diesmal kann die Aktion im Rahmen „Licht der Hoffnung“ in Hannover als voller Erfolg gewertet werden, weshalb weitere „Hoffnungslichter“ schon in Planung sind. Jens und Tobias überlegen auch bereits, wie sie es schaffen können, noch mehr Verpflegung zu transportieren, da ihnen bei ihrer Tour noch viele Obdachlose aufgefallen sind, welche sie nicht mehr versorgen konnten.

19.03.2021 - Sachsen, Leipzig, Hauptbahnhof

In jeder Straße, in jeder Stadt und auch am Hauptbahnhof Leipzig brennt unser Feuer!

So war Guido Mitte März erneut dort unterwegs, um das Feuer weiter am brennen zu halten. Neben der sehr beliebten heißen Tasse Suppe mit Huhn und Kaffee hatte er auch Hundefutter dabei, da beim letzten Mal die Vierbeiner einiger Obdachloser leider nicht mit versorgt werden konnten.

Wieder konnten einige Bedürftige, vom Obdachlosen, über Flaschensammlerinnen bis hin zu Straßenmusikern mit warmer Nahrung versorgt werden.

Einen bemerkenswerten Wow-Effekt konnte Guido bei zwei Studenten hervorrufen, die dem Spiel eines der Straßenmusikanten lauschten und es gar nicht fassen konnten, dass es Menschen gibt, die kostenlos Nahrungsmittel oder auch Kleidung an Bedürftige verteilen.

Neben der direkten guten Tat ist es so vielleicht gelungen, auch indirekt dafür zu sorgen, dass Menschen hier einen Denkanstoß bekommen und Ihr Herz ebenfalls für Bedürftige öffnen.

11.02.2021 - Sachsen, Leipzig, Hauptbahnhof

Heute, bei bitterkalten Temperaturen und Schneefall, wurden im Rahmen der überregionalen B.O.S.C.-Aktion „Licht der Hoffnung“ durch unser Mitglied Guido im Alleingang die Bedürftigen um den Leipziger Hauptbahnhof mit Tee, Suppe sowie wärmenden Decken, Schals und Mützen versorgt.

Bereits nach kurzer Zeit hatten sich rund ein Dutzend dankbare Abnehmer für insgesamt 16 heiße Tassen mit Nudeln, die Heißgetränke und warmen Utensilien gefunden. Von der Oma über den Punk mit seinem vierbeinigen Freund bis hin zum Drogenabhängigen war alles dabei, Kinder dieser Zeit eben 😉

Alle waren sehr freundlich und dankbar für die Spenden und auch die Zeit die sich Guido hier für die Schwächeren der Gesellschaft genommen hat und wir konnten mit der Aktion ein weiteres Zeichen dafür setzen, wie wenig es eigentlich benötigt um Menschen am Rande der Gesellschaft Hoffnung zu geben und eine Hand zu reichen.

10.02.2021 - Nordrhein-Westfalen, Essen, Hauptbahnhof

Anfang Februar war unser Mitglied Benny in Essen rund um den Hauptbahnhof unterwegs und hat dort Kleidung an obdachlose Jugendliche und Erwachsene verteil, um ihnen eine kleine Freude zu machen in den kalten Wintertagen. Im Gepäck hatte er einiges aus unserem Pool aus dem Projekt Kleidung für Bedürftige. Die Freude war groß und auch der ein oder andere Onkelz Fan war unter den Empfängern. Dabei ist ihm Michael ganz besonders in Erinnerung geblieben, weil er seit fünf Jahren auf der Straße sein Lieblingsstück Bomberpilot nicht mehr gehört hat. Es gab auch viele weitere Geschichten, einige traurig, einige aber auch lustig. Benny wird auf jeden Fall wieder losziehen, um unseren wohnungslosen Mitmenschen etwas Hoffnung und Freude zu schenken.

31.01.2021 - Niedersachsen, Hannover, Hauptbahnhof

Ende Januar starten unsere beiden Mitglieder Tobi und Jens die erste Aktion im Rahmen unseres Projektes „Licht der Hoffnung“. Die beiden Jungs, die sich bislang noch nicht persönlich kennen, treffen sich gegen elf Uhr am Hauptbahnhof in Hannover. Im Gepäck haben sie Kaffee und Tee in Thermoskannen. Die beiden kommen auf Anhieb super miteinander klar und nach einem kurzen Kennenlernen machen sie sich auf den Weg um ein wenig Wärme zu verbreiten.

Ihre erste Station ist eine Seitengasse, in der sich gerade ca ein Dutzend obdachlose Menschen aufhalten. Zunächst sind die Männer und Frauen skeptisch und halten unsere Helfer für Polizisten. Die Aussicht auf heiße Getränke stimmt alle jedoch freundlich und das Angebot wird von einigen gerne angenommen und man kommt auch ins Gespräch.

Die Tour geht weiter um den Hauptbahnhof herum. Eine klare Route gibt es nicht und wie sich herausstellt braucht es diese auch nicht. In so gut wie jeder Straße treffen die beiden B.O.S.C.ler Wohnungslose. Die Menschen sind ausnahmslos nett. Nicht jeder nimmt das Angebot an, dennoch findet es so viel Anklang, dass der Kaffee im Nu leer ist.

Nach rund zwei Stunden ist die Tour dann beendet und sowohl Tobi als auch Jens sind positiv überrascht, wie gut ihr Angebot ankam. Für beide war es ein super interessanter und erfolgreicher Tag, der auf jeden Fall wiederholt wird. Sie sind in eine Welt eingetaucht, die unfassbar erschütternd ist und die man im normalen Alltag, wenn überhaupt, nur am Rande wahrnimmt. Sie haben viele verschiedene Menschen kennengelernt und echte Dankbarkeit erfahren.

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